Highschool-Schüler bauen das effizienteste Elektroauto der Welt

Eine Schülergruppe der DeLaSalle Highschool in Kansas City hat rekordverdächtige Effizenzwerte erreicht. Wenn es stimmt - und die Bestätigung vom Guinness-Buch steht noch aus - dann haben die Schüler ein durchsichtiges, an den Rennsport angelehntes Elektroauto gebaut, das umgerechnet nur 0,78 Liter Sprit pro 100 km verbraucht.

In Ordnung – sie haben ein bisschen Hilfe von Reifenfirma Bridgestone America erhalten. Die haben das Team unterstützt und unter anderem die Reifen des Typs Ecopia EP100 beigesteuert, die besonders spritsparend sind.

Das besonders leichte Elektroauto wurde auf dem Chassis eines 2000er Lola Indy aufgebaut und mit einer durchsichtigen Karosserie versehen . Auf der Teststrecke von Bridgestone in Texas schaffte es das Elektro-Auto, mit dem Akkustrom besonders knausrig umzugehen und auf eine Energieausbeute von umgerechnet nur 0,78 Litern Sprit pro 100 km zu kommen. [Kyle VanHemert / Andreas Donath]

[Via Automotta, Wired UK]

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  1. Oh, hoffentlich passiert den lieben Leuten in den nächsten Monaten nicht was.
    Die Ölgesellschaften mögen nämlich keine Autos, die nur einen Liter Sprit auf 100 km benötigen…

    1. Das Ding braucht nicht mal den einen Liter. Es fährt mit Strom -> Elektroauto.
      Also braucht es 0 Liter Sprit, nur eben Strom im Wert von 0,78 Litern.

      1. und das mögen die Ölgesellschaften noch weniger ;)
        Ich bin mir sicher, sie sind dran beteiligt, dass es noch keine (bzw. wenige) Elektroautos auf der Welt gibt. Sie stecken Schweiß und Blut (und Geld) darin, dass das gehindert wird

    1. Da gibts mehrere Varianten. Eine davon: Mit vollem Akku (xxx kWh) kann eine bestimmte Strecke zurückgelegt werden. Gleiches gilt für benzingetriebene Autos. Benzin hat eine bestimmte Energiedichte/kg oder Liter (xxx kWh/kg). Mit ner Tankfüllung kann ebenfalls eine bestimmte Strecke zurückgelegt werden. Der Rest ist simpler Dreisatz.

  2. Glaube nicht das das so besonders ist, gibt doch dieses rennen wo es darum geht mit 1l oder waren es 3 so weit zu kommen wie es geht da fahren die aber viel weiter. Okay die teile sind von weiter weg von einem nutzbaren fahrzeug. Aber das was die da gebaut haben ist ja auch kein fahrzeug mit einem nutzwert.

    Insgesammt glaube ich nciht das unsere autos jemals vernüpftig per akku fahren werden.

    Akkus werden jetzt kommen und in 10 jahren wieder verschwinden dann kommt wasserstoff oder künstliches benzin oder was anderes das man einfach nachfüllen kann.

  3. Unsere gewohnten Akkus können zumindest beim „Tanken “ nicht explodieren. Das Problem sind Ölmonopolisten und fehlende Infrastruktur. Von der Leistungsfähigkeit kommender Isotopenbatterien abgesehen reicht die Leistung aktueller Systeme durchaus; spätestens wenn die braune Brühe zur Neige geht wird Langstreckentransport unökonomisch. An der Kernenergie kommen wir langfristig nicht vorbei- egal, was sich da die Grünen in die Tasche schwindeln.

    1. Jaja das Märchen von der Unverzichtbarkeit der Kernenergie. Schau dir die Zusammenstellung des Energiemixes sowie die produzierten Strommengen an und schau Dir an, wieviel Energie Deutschland exportiert (kann man über die Seiten der Strombörse abrufen). Alternativ kannst Du Dich bereiterklären, dass die KKW-Betreiber ihren Atommüll in Deinem Garten verbuddeln dürfen.

    2. Lustige Idee! Das glaubt ja inzwischen selbst die Regierung nicht mehr!
      Empfehle mal ein Wissens-Update in puncto Energieversorgung.

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