Aufgedeckt: Herzliche Grüße arbeitet bei Google

»Sehr geehrter Herr,

wir möchten Sie gerne über den neuesten Stand ihres Widerspruchs gegen die Abbildung ihres Hauses bzw. Grundstücks in Streetview informieren«. Na habt ihr auch schon so ein Schreiben bekommen? Ist euch auch aufgefallen, dass Google sich darin einen »winzigen« Patzer geleistet hat?

Leser mit Adleraugen werden vielleicht bemerken, dass statt eines Namens unter dem Brief jemand mit Herzliche Grüße unterschrieben hat. Einfach großartig! Vielleicht übersetzt Google dieses Schreiben ja mit Google Translate. Das würde zumindest einiges erklären.

Mehr zu der Datenschutzdebatte rund um Google Streetview findet ihr bei ITespresso. [Maxim Roubintchik]

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P.s. Falls tatsächlich ein Mitarbeiter mit dem Namen Herzliche Grüße bei Google arbeitet, möchten wir uns hiermit in aller Form entschuldigen und seinen Eltern zur Namenswahl gratulieren!

[Danke an unseren Leser Christoph N.]

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  1. Hallo,

    ich arbeite bei Google in der ABC Straße. Natürlich haben wir einen Mitarbeiter der Herzliche Grüße heißt. Wir stehen auf lustige Wortwitze bei Google und haben ihn einzig und allein aus diesem Grund eingestellt. Er unterschreibt alle unsere Briefe, damit wir was zu lachen haben.

    Peter

  2. Was sollen die auch sonst drunter schreibern. Schließlich wurde das maschinell erstellt und eine einzelne Person ist sicher nicht für den ganzen Kram verantwortlich.

    1. Jimi, Du hast nicht erkannt, worum es beim Vorposter ging. Der regt sich auf, dass sich überhaupt jemand über Fehler aufregt, weil JEDER Fehler macht. Ist doch irgendwie offensichtlich – vielleicht war der ‚Fehler‘ darum vielleicht sogar Absicht, who knows. Aber manche sehen wegen eines Fehlers den Gesamtzusammenhang nicht.

      1. Furchtbar diese Leute die überall was reininterpretieren müssen. Das ist wie früher in der Schule, wenn man Texte analysiert hat. Ich glaube nicht, dass jemand in seiner Kritik absichtlich einen Fehler, aus den von dir genannten Gründen, einbaut.

        1. Komm, Peter! Ich hab dich in einem Kommentar schon mal mit dem Wort „evaluieren“ erwischt – wenn das mal nicht intellektuell ist.
          Mit Dudengrüßen!

  3. Selbstverständlich war das Absicht – ein (bei flüchtigem Hinsehen) persönlich unterschriebener Brief wirkt einfach weniger furchteinflößender als ein schlichtes „Mit freundlichen Grüßen, Ihr Google“, gerade bei tendenziell kritischeren Widerspruchsverfassern. Die angeblich persönliche Unterschrift, die nur eine Computergrafik ist, verwenden viele Firmen. Das „Herzliche Grüße“ auszuschreiben, ist natürlich intelligent gemacht.

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