Bluetooth-Tastaturtasche macht das iPad zum Netbook

Die originale Tastatur-Dockingstation und die Tasche für Apples iPad ist durchaus ansehnlich, aber wäre es nicht schicker, wenn beides vereint wäre? Ein chinesisches Unternehmen will genau das realisieren und hat nun bei der US- amerikanischen Zulassungsbehörde FCC ein Muster einer Bluetooth-Tastaturhülle eingeschickt.

Das Gehäuse BL-BKB76 von der Firma Shenzhen Paoluy Silicone Technology muss wegen des Bluetooth-Moduls zur FCC. Ansonsten dürfte das Gerät in den USA nicht verkauft werden. Die Bluetooth-Tastatur nimmt schnurlos Kontakt mit dem eingesteckten iPad auf. Leider fehlt aber die Dockingstation mit Auflademöglichkeit.

Anscheinend sorgt der Akku in der Tastatur für eine Laufzeit von 90 Stunden oder 100 Tagen Standby-Betrieb. Das erscheint uns mehr als genug, zumal das iPad selbst mit seinem internen Akku nur 10 Stunden läuft, wenn man im Web surft oder Videos schaut.

Das einzige andere Gehäuse mit eingebauter Tastatur stammt von ClamCase. Hier wird das iPad in die obere und die Tastatur in die untere Gehäuseschale gesteckt. Das ganze erinnert dann schon mehr an ein Notebook als das BL-BKB76. [Kat Hannaford / Andreas Donath]

[Via Wireless Goodness via SlashGear]

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  1. KEINE Bildschirmtastatur ist gut genug wenn es darum geht, etwas längere Texte zu tippen. Dazu fehlt einfach das haptische Feedback, kein Druckpunkt etc..
    Ist doch ‚ne nette Sache.

    1. Daran hindert dich doch niemand. Manchmal mag es halt praktischer sein, nur so ein Tablet zu benutzen. Aber bitte jetzt keine Grundsatzdiskussionen über Sinn und Unsinn dieser Gerätegattung. Das muss/kann jeder für sich selbst entscheiden.

    2. Keine Ahnung, warum Gizmodo Kommentare blockt, die sachlich zum Thema beitragen und nicht in dämliches Apple-Gebashe ausarten.
      Also nochmal:
      Du darfst doch kaufen was du willst. Manchmal mag ein Tablet halt praktischer sein. Manchmal könnte man halt eine Hardware-Tastatur dazu gebrauchen. Alles kein Problem, oder?
      Eigentlich hatte ich in meinem (nicht veröffentlichten) Kommentar geschrieben: „Das muss ja jetzt hier nicht zu einer Grundsatzdiskussion um Sinn oder Unsinn einer Geräteklasse ausarten“. Tja, dazu ist es jetzt leider zu spät. Dafür DANKE Gizmodo!

    3. Du kannst doch kaufen, was du willst. Nur manchmal ist ein Tablet vielleicht praktischer. Und manchmal mag halt eine Hardware-Tastatur zum Erfassen längerer Texte nützlich sein. Alles kein Problem oder?
      Ursprünglich wollte ich schreiben: „Das muss ja jetzt nicht zu einer Grundsatzdiskussion ausarten“. Aber da Gizmodo den Nick „ver“ anscheinend blockt (warum auch immer), kommt das jetzt leider zu spät.

      1. Praktischer wärs, wenn das Teile ne Handschriftenerkennung und Stiftbedienung hätte wie Windows 7 – dann bräuchte man die Tastatur nicht und könnte trotzdem längeren Text entspannt schreiben – und lediglich nen Stift mitnehmen. Die bei MacOS eingebaute Handschriftenerkennung ist allerdings die mieseste der Welt (da hat sich seit den ersten Newtons wirklich nix getan) – und die Prozessorleistung reicht auch nicht aus. „Natürlichere“ Eingabeformen sind bei Apple leider Fehlanzeige, daher müssen die auf solche Krücken die Onscreen-Keyboards oder Hardware-Tastaturen setzen.

        1. Ich weiß nicht … Bist du handschriftlich schneller als auf der Tastatur? Ich nicht. Aber stimmt schon: mit Handschriftenerkennung ist es bei Apple wirklich nicht weit her. Obowhl mich da auch Windows 7 nicht wirklich überzeugt (o.k. massive Sauklaue meinerseits).

        2. Ja, es hat vor allem zwei Vorteile: 1) Man gewöhnt sich ein anderes, effektiveres Schreiben an. Mit einer Tastatur schreibt man je nach Textsorte zumeist vorschnell weniger durchdachte Sätze auf, die man dann aufwendig und mehrfach redigiert und Anschlüsse korrigiert – das kostet Zeit. Schreibt man von Hand, durchdenkt man das zu Schreibende im Vorfeld eher und neigt dazu, wirklich fertige Formulierungen aufzuschreiben – das trainiert auch Fähigkeiten beim Formulieren von Gesprochenem. 2) In einem Meeting oder einem Vortrag nervt das Geklappere von Tastaturen, sodass sich Notebookbenutzer in solchen Veranstaltungen bei uns inzwischen eher unbeliebt machen (außerdem sind Notebooks potentielle Audio-Aufnahequellen – sicherheitskritisch). Handschriftenprotokolle lösen das Problem.

        3. O.k. – überzeugt. Ich werde mich mal der Handschriftenerkennung von Window 7 wieder verstärkt widmen. Und danke für die sinnvollen Ausführungen! Tut auch mal gut, wieder einen korrekten und informativen Comment zu lesen.

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