Canon packt 120 Megapixel auf den Kamera-Sensor

Was gestern noch hochauflösend war, gehört heute schon zum alten Eisen. Die Rede ist von Kamera-Sensoren. Canon hat nun ein CMOS-Modell entwickelt, das die Rekordauflösung von 120 Megapixeln erreicht. Es ist dabei etwas größer (APS-H) wie die Sensoren in den üblichen Mittelklasse-Kameras.

Der neue Canon-Sensor kann mit seinen 120 Megapixeln Fotos mit einer Auflösung von 13.280 x 9.184 Pixeln machen. Das ist nach Angaben von Canon das 2,4fache der bislang erzielten Pixeldichte. Die Sensorfläche misst 29,2 x 20,2 mm. Nur zum Vergleich: Der wesentlich größere Sensor der Canon 5D Mark II erreicht gerade einmal 21,1 Megapixel.

Dank einer besonders cleveren Auslesemethode sollen mit dem Sensor Serienbildgeschwindigkeiten von bis zu 9,5 Fotos pro Sekunde erzielt werden – bei voller Auflösung wohlgemerkt. Filmen kann man mit vergleichsweise niedriger Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Pixeln. Noch gibt es allerdings keine Kamera mit dem neuen Sensor.

Könnte bitte jemand SanDisk informieren? Wir brauchen viel viel größere SD-Karten. [Gary Cutlack/ Andreas Donath]

[Via Canon, SlashGear]

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    1. Ja gut das stimmt zwar, aber so wie man Canon kennt, werden die auch da kein scheiss produzieren oder? Also ich verlange einen USB Anschluss damit ich direkt auf meine externe Festplatte speichern kann!

  1. HAHAHA…. wie lustig ist das denn

    wieder mal ein mit vor Fachkompetenz strotzender Artikel…

    und was hätte man von 120MPx? Ausser Daten die mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit kein Privatmensch jemals richtig öffnen geschweige denn bearbeiten könnte….

    //ironie

    ich frag mich nur wieso ich mir erst diese woche ne nikon d3s mit gerade mal schlappen 12MPx gekauft habe *confused* muss ich gleich zurückgeben

    //ironie ende

  2. Warum größere SD-Karten?
    Man kann das doch so wie damals mit den CF-HDDs machen, nur eben eine SSD in eine SD-Karte einpflanzen. Eine SSD in passenden Maßen wurde doch vor kurzem hier oder auf Engadget vorgestellt…

    Oder gleich einen USB-(oder besser noch eSATA)-Port für externe Festplatten, wie Friloo gesagt hat.

    Ach ja, wie viele Megapixel hatte noch gleich das größte Panorama der Welt? Mal so zum vergleich.

  3. Ich find diese „und wer braucht das / kann man doch nie nutzen / völlig übertrieben“ Antworten immer sehr lustig. Klar ist das im Moment für den privaten Gebrauc unsinnig, aber die Entwicklung schreitet nunmal weiter. Es gab auch Zeiten wo man nix vonGigabyteplatten hören wollte, die reichen ja für Jahre usw. – heute klemmen sich ausreichend Leute mehrere TB zusammen. Und der Privatmensch wird mit arbeiten können und auch die Qualität wird irgendwann entsprechend sein. Und Sinn macht es auch, nur muss der Privatmensch halt noch etwas warten bis es Sinn für Ihn macht. Sollen „die“ etwa aufhören weiterzuentwickeln, nur weil wir es noch nicht benötigen oder nutzen können? Dann wären wir Anfang des 20. Jahrhunderts stehen geblieben, wo man schonmal der Meinung war, dass alles wichtige bereits erfunden sei.

  4. Ich halte *interpolierte* 120 Megapixel total überflüssig, dann kann ich die Fotos auch hinterher selbst hochrechnen… So lang der Sensor nicht größer wird, wird auch das Rauschen nicht weniger – erst recht nicht bei noch höheren Auflösungen!
    Bei dieser Serienbild-Geschwindigkeit braucht man schon die SanDisk Extreme PRO (32GB für 270 Euro), wie viele Bilder passen da drauf???

    OMG

    …wer hat denn das Foto von der Kamera so scheiße retuschiert?
    Unten auf dem „Emblem“ steht Mark II, der obere Teil des Gehäuses ist allerdings von der „alten“ 5D^^

  5. Ich verstehe denn Sinn ehrlich gesagt auch nicht. Al Privatmensch fotografiere ich auch
    sehr gerne un bisher konnte ich mit jeder Kamera schöne Bilder machen und diese auf
    normaler Größe ausdrucken. Gerne stitche ich auch mal ein Panorama zusammen
    und kann das dann sogar auf Postergröße ausdrucken.

    Und kommt mir bitte nicht mit den profis daher die das ja für die Arbeit
    brauchen. Konnten die etwa bisher keine adäquaten Bilder für ihre Firmen und
    Agenturen abliefern? Gibt es da eine Qualitätslücke?

    Man sollte sich lieber darauf konzentrieren die Sensoren rauschärmer zu machen
    um sie auch bei schwierigen Lichtverhältnisen problemlos einsetzen zu können.

    1. Dass sehe ich ganz genauso mit der Entwicklung.
      Rauschärmer macht direkt einen viel größeren/effektiveren Unterschied, im Gegensatz zu dem doofen Megapixel-Wettbewerb. Ist ja schön und gut, dass es mit jeder Modellreihe mehr MP werden, aber bis jetzt waren es kleinere Schritte, bei denen sich fast alle beschwert haben, dass die neuen Kameras viel mehr Rauschen haben als der Vorgänger…

  6. Ich verstehe denn Sinn ehrlich gesagt auch nicht. Als Privatmensch fotografiere ich auch
    sehr gerne un bisher konnte ich mit jeder Kamera schöne Bilder machen und diese auf
    normaler Größe ausdrucken. Gerne stitche ich auch mal ein Panorama zusammen
    und kann das dann sogar auf Postergröße ausdrucken.

    Und kommt mir bitte nicht mit den profis daher die das ja für die Arbeit
    brauchen. Konnten die etwa bisher keine adäquaten Bilder für ihre Firmen und
    Agenturen abliefern? Gibt es da eine Qualitätslücke?

    Man sollte sich lieber darauf konzentrieren die Sensoren rauschärmer zu machen
    um sie auch bei schwierigen Lichtverhältnisen problemlos einsetzen zu können.

  7. APS-H ist mit Sicherheit NICHT das Sensorformat, in dem gängige Mittelklasse-Kameras arbeiten. Das ist APS-C (Crop 1,5-1,6). Die einzigen Kameras die APS-H verwenden sind die 1D-Modelle (ohne s) von Canon…

    Abgesehen davon ist das jetzt nicht soooo wahnsinnig revolutionär…Im DSLR-Forum hat jemand vorgerechnet, dass Kompaktkameras immer noch eine viel höhere Pixeldichte haben…

      1. und was hat das bild da überhaupt zu suchen?
        Wenn es keine Kamera mit dem Sensor gibt braucht ihr auch kein Foto von einer anderen reinsetzen, das ist irreführend. Ein Canon logo, ein Foto vom Sensor, oder ein 100% ausschnitt wäre da eine alternative.

        warum seid ihr hier eigentlich so verdammt unfähig? das kanns doch nicht sein, sucht euch mal lieber einen fähigen Journalisten der die Deutsche Sprache und die Grundlagen der Journalismus beherrscht statt eines weiteren Praktikanten.

  8. Auch wenns sich nach sehr vielem Pixeln anhört – wie oben bereits erwähnt dürfte dieser Sensor sogar weniger Rauschen als alle aktuellen Kompaktkameras mit 10 Megapixeln und mehr.

    Wie oben bereits erwähnt, haben Kompaktkameras eine Pixeldichte von ca 33 MP pro cm² und dieser Sensor gerade mal run 20 MP pro cm². Liegt also deutlich unter den Rauschkanidaten aus der Kompaktklasse.

    Anwendungen dafür gibt es auch genügend und ich denke jeder aus diesem Blog hat sie schon einmal genutzt wie z.b. Google Earth, Streetview, Gigapan und sicherlich freuen sich viele Makrofotografen ebenfalls über höhere Megapixelzahlen usw.

    Für alle die im dunkeln Fotografieren gibt es dann auch jeweils zugeschnittene Kameras ;)

  9. Und nicht vergessen: Reproarbeiten!!!!! Die werden heute schon hochauflösender gemacht! Mit einer Scannerkamera (z.B. Scando icoss X/8) sind auch 100 Megapixel drin. Allerdings kann man auf das Bild geschlagene 60 Sekunden warten und die Kamera kostet über 10.000 Euro.
    Mein Scanner kann übrigens 1,5 GB … braucht halt nur paar Minuten.
    Es gibt also bestimmt eine große Nachfrage an so hochauflösende Kameras, die nicht gleich ein Vermögen kosten. Heute werden so Bilder noch sehr viel aufwendiger gemacht, aber sie gibt es schon. Und ein kleines Institut mit Kunstdokumenten, Archäologen oder Luftbildanbieter, werden sich sicherlich freuen, wenn ein wenig Wind in den Markt kommt.

    Also, kein Mensch braucht so eine Kamera ;-)

  10. Kameras mit solch hohen Auflösungen gibt es ja bereits für Forschungszwecke. Der neue Schritt ist jetzt, dass sie anscheinend auch für Privatpersonen verfügbar werden soll. Wofür dort diese Auflösung benötigt wird fällt mir zwar spontan nicht ein, aber die Vergangenheit hat gezeigt, dass viele neue Entwicklungen erst als unsinnig abgetan und später doch von allen genutzt wurden.

    Mit meiner derzeitigen 5D MkII merke ich jedoch schon, dass ich die vollen 21 Megapixel nur etwa einmal im Monat benötige und daher die meiste Zeit in Größe M fotografiere: die 11 MP haben eine angenehmere Dateigröße.

    Worüber ich mir eher Gedanken mache sind die dazu passenden Objektive. Denn schon bei 21 Megapixeln fällt auf, dass nur die teuren L-Objektive sowie ein paar Festbrennweiten überhaupt in der Lage sind, diese entsprechend abzubilden. Bei 120 Megapixeln müsste man dann wahrscheinlich auf Adapter + manuelle Zeiss-Optiken umsteigen, was den Fotografen widerum relativ unflexibel und Canon nicht sonderlich glücklich macht. Denn hohe Auflösung und Kitobjektiv wäre einfach nur ein Brei, den man sich letztendlich auch sparen kann.

    Abschließend, Paparazzi werden sich freuen: denn sie brauchen in Zukunft kein schweres und auffälliges 600mm-Objektiv mehr mitschleppen, sondern nur noch lässige 200mm und croppen zum Schluss kinderleicht auf den gewünschten Bildausschnitt. ;)

    P.S.: Das ausgesuchte Symbolbild ist wirklich peinlich.

  11. Naja wie währe es mit nem SSD steckplatz oder so dann kann man vielleicht Sekunden lang Serien Bilder auf. Er 512 GB grossen SSD Schpeichern ;-)

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