Test: WordPress – Weblog-Pflege für unterwegs

Die Wordpress-App klinkt sich übers iPhone in bestehende Wordpress-Installationen ein und erlaubt das Schreiben von Beiträgen und Moderieren von Kommentaren.

Die kostenlose iPhone-App bietet zunächst einmal keinen Vollzugriff auf die Verwaltungstools des Weblogs, sondern konzentriert sich auf das schnelle Bloggen von Artikeln und Fotos und natürlich auf die Kommentarmoderation. Deshalb sieht die Oberfläche auch etwas sparsam aus.

Was die Blogs angeht, die mit der App verbunden werden können, ist die Software etwas zickig. Beim Versuch, sich bei einem WordPress auf dem Stand von 2.x anzumelden, stürzt die App regelmäßig ab. Schon das Finden der nicht wirklich versteckten XML-RPC-Verbindung klappt nicht. Nach der manuellen Eingabe der Dateiadresse akzeptiert WordPress das korrekte Login nicht und stürzt ab. Bei anderen Blogs der neueren Generation klappt es wie am Schnürchen.

Auf den Komfort eines WYSIWYG-Editors muss man beim Verfassen eines Beitrags leider verzichten. Dafür stellt die WordPress-App die Vorschau im Original-Layout dar. Trotzdem muss man sich dadurch leider mit Code befassen, um vernünftige Absätze, einfachste Formatierungen und Positionierungen hinzubekommen. Fotos lassen sich aus der iPhone-Sammlung oder direkt per Schnappschuss einbauen. Die Größe der Fotos kann die App automatisch anpassen. Eine Möglichkeit, Thumbnails in einen Artikel einzubauen oder Bilder zu drehen, kennt sie App nicht.

Fazit
Die App taugt für kleinere Postings, einen schnellen Fotobeitrag und und das Bereinigen der Kommentare, alles andere ist entweder zu umständlich oder via iPhone-App nicht erreichbar. Die WordPress-App enttäuscht leider etwas. [Jacqueline Pohl] [Im App Store herunterladen]

Zugriff auf Blog-Grundfunktionen mit einfacher Bedienung

Fotos aufnehmen, skalieren und posten

Geotags für Beiträge ein- und ausschaltbar

Zugänge für mehrere Blogs können hinterlegt werden

Verbindungsschwierigkeiten mit älteren WordPress-Versionen

simpler Texteditor ohne Formatierungsbuttons statt komfortabler WYSIWYG-Ansicht

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