iPod nano: Groß wie eine Briefmarke, aber mit Touch

Der neue iPod Nano ist ein wenig voluminöser als eine zu groß geratene Briefmarke. Anstelle des Drehrads und der Videokamera ist der Nano mit einem Multitouch-Screen ausgestattet. Aber was kann das Teil?

Die Ausstattung

Der kleine, mit einem 1.54″ Touchscreen versehene iPod Nano ist 46 Prozenzt kleiner und 42 Prozent leichter als sein Vorgänger, and kaum größer als der neue iPod Shuffle. Er hat Bedienknöpfe für die Lautstärke, Voiceover in 29 Sprachen, FM Radio, NIke+ Unterstützung und einen Schrittzähler. Nach Angaben von Apple reicht eine Akkuladung für 24 Stunden. Mittels eines Clips kann der Nano an den Klamotten befestigt werden, beispielsweise beim Joggen.

Farblich wird er in denselben vier Tönen (Blau, Gelb, Grün, Pink) wie der neue Shuffle angeboten, außerdem gibt es noch eine graue sowie eine rote Version. Den Gewinn, der mit den roten Nanos erzielt wird, spendet Apple gemeinnützigen Institutionen. Mit acht Gigabyte kostet der iPod Nano künftig 159 Euro, mit 16 Gigabyte 30 Euro mehr, also 189 Euro.

Die Unterschiede

Das überarbeitete Betriebssystem ist nicht auf iOS-Basis – pfui Apple. Dafür packt das Unternehmen aus Cupertino im Vergleich zum alten Nano keine neuen Funktionen in das Gerät, das in erster Linie Wert auf ein stromlinienförmiges Kontrollschema legt. Navigiert wird mittels Fingerbewegungen: Werden zwei Finger gedreht, rotiert der Bildschirminhalt (falls das Ganze auf dem Kopf stehen soll). Der Startscreen kann mit den Lieblingsfunktionen bestückt und nach Wunsch arrangiert werden, wie bei iOS-Geräten.

Gestrichen wurden hingegen die Videokamera sowie die Videoabspielfähigkeiten des alten Nanos, wodurch der iPod touch zum einzig wahren Multimedia-iPod wird. Aber immerhin kann der Nano Fotos darstellen, die mittels Multitouch manipuliert werden können.

Was ist cool, was nicht?

Das Streichen der Videofähigkeiten ist schade, und man muss sich fragen, wie es gelingen soll durch die Musikliste zu scrollen, wenn der Daumen fast das gesamte Display einnimmt. Dies führt zu der Frage, wie sinnvoll diese Art von Eingabe für so ein winziges Gerät ist. Den Bildschirm drehen? Dann lieber gleich den mickrigen iPod ganz rotieren lassen.

Nichtsdestotrotz: Das kleine Teil hat seinen Reiz, es sieht fast wie ein Mini-iPad aus. Das „nanoeste“ iPad überhaupt. Und Icons, die frei nach den eigenen Wünschen für schnellen Zugang angeordnet werden können, sind auch nur eins: verdammt cool. [Jens-Ekkehard Bernerth]

[via Apple]

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  1. hmm schade das das clickwheel weg ist.. war doch schon so ein markenzeichen :) aber mal abwarten wie sich der nano in der hand anfühlt und es auf dem kleinen display mit der bedienung klappt..

  2. Der neue iPod Nano ist ein wenig voluminöser als eine zu groß geratene Briefmarke. Anstelle des Drehrads und der Videokamera ist der Shuffle mit einem Multitouch-Screen ausgestattet.

    wo ist der Fehler?

  3. Dazu brauch‘ ich auf jeden Fall ein Armband-Halterung: Edel Stahl mit ‚nem ordentlichen Gliederarmband in apple-angemessener hochwertiger Ausführung.
    Fertig ist die Apple-Armbanduhr … must-have!!

      1. ich würd‘ den dann gar nicht mal mehr als iPod nutzen … nur noch als Armbanduhr, und wenn doch, dann liese sich doch das Kabel des Kopfhörers unterm Ärmel des Longsleeves wunderbar zum Hals führen

        1. Hm – kann nicht so schwer sein, dass Kabel subkutan zu verlegen. Dann passt’s auch wieder mit dem T-Shirt!

  4. Apple hätte das Gerät so groß wie das iPod Touch/iPhone Dsplay machen sollen, und dann ca. 1cm dick. Dann hätte bestimmt noch ne Kamera und aufgrund der 16:9 Diagonale hätte man toll Filme drauf gucken können. Die Bedienung finde ich garnicht so schlecht, zwar würde mir das Clickwheel fehlen, aber so wäre das doch gut?! Finde ich zu klein!!

  5. „Gestrichen wurden hingegen die Videokamera sowie die Videoabspielfähigkeiten des alten Nanos, wodurch der iPod touch zum einzig wahren Multimedia-iPod wird“

    auf dem ipod classic kann man auch noch videos gucken

  6. „Das Streichen der Videofähigkeiten ist schade“

    Naja, man sollte mal bedenken, dass das ganze ein MP3-Player ist, und eine Videocam eindeutig eine allerhöchstens „nützliche“ Funktion, aber keinesfalls notwendig…

  7. also bis ich beim neuen nano durch meine interpreten-, geschweige denn titel-liste gescrollt habe, sitze ich am nächsten morgen noch da. ne such-funktion müsste es geben, dazu bräuchte man aber ne virtuelle tastatur, und die hat einfach keinen platz.
    aber bei 4 titel im display (pro sekunde nehmen wir mal an) macht das bei 3000 songs gute 12 minuten die ich brauche, um durch die gesamte liste von a bis z zu scrollen. toll, darauf habe ich schon immer gewartet.

    ps: wer findet das design vom neuen shuffle “neu”? sieht aus wie der vorletzte, nur nicht ganz so breit. REVOLUTIONÄR, MAGICAL! da hat apple echt schon besseres abgeliefert.

    1. oh man

      für die titel zum scrollen kannste auch von Buchstabe zu Buchstabe wechseln…des sollte dann in wenigen sekunden erledigt sein…schließlich weißt du doch vorher welchen titel/interpreten oder album du suchst.

      und er is „neu“….alle vorherigen hatten ein clickwheel und keiner davon hatte touch geschweige denn multitouch

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