Mitsubishi mit portabler Ladestation für Elektrofahrzeuge

Fahrer von Elektroautos leiden unter etwas, das man als "Reichweitenangst" bezeichnen könnte. Das behauptet zumindest General Motors. Um Massenhysterien vorzubeugen arbeitet Mitsubishi nun an einer portablen Ladestation.

Der Prototyp wurde von Zafer Sahinoglu vom Mitsubishi Electric Research Laboratories in Cambridge, Massachusetts entwickelt. Er tut ziemlcih genau das, was man von ihm erwartet:

„Um festzustellen, wo Ladestationen benötigt werden, übertragen Fahrzeuge den aktuellen Ladezustand in regelmäßigen Abständen an eine Zentrale. Diese aggregiert die Meldungen und berechnet voraus, an welchen Orten voraussichtlich die meisten Fahrzeuge aufgeladen werden müssen. Die Stationen werden dann rechtzeitig an diese Hotspots verbracht. Mit nur fünf mobilen Ladestationen lassen sich 100 Fahrzeuge entlang einer Strecke von 100 km versorgen.“

Die Stationen werden ihrerseits über Nacht aufgeladen und geben den kostbaren Saft dann tagsüber an die Fahrzeuge ab. [Jack Loftus / Tim Kaufmann]

[Via New Scientist Image]

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  1. Ich dachte beim lesen von „portabler Ladestation“ zuerst an eine Art „Strom-Hydrant“, der wie die Wasserhydranten bei Bedarf in die Straße (Gehweg) gesteckt werden kann und man dann überall sein Auto aufladen kann.
    Und wenn niemand sein Auto dort auflädt dann ist dort wieder nur eine Abdeckung.

    Aber diese Idee ist natürlich auch ganz gut.

  2. Klar, scheitert kein bischen daran das eventuell die wenigsten Leute damit einverstanden sind immer an irgendjemanden ihre aktuelle Position zu melden.

    Wenn man, nebenbei bemerkt, in die Dinger genug Saft reinkriegt um damit mehrere Fahrzeuge für mehrere hundert Kilometer aufzuladen, dann kann man den Akku auch nehmen und ihn direkt ins Auto einbauen.

  3. total bescheuerte idee.

    viel zu viel aufwand und viel zu teuer.
    wahrscheinlich verbraucht der (elektro-)transporter, der die ladestationen verteilt, allein schon ne ganze ladestation für das verteilen und abholen der alten.

    und wenn man bedenkt dass es in deutschland um die 40 millionen autos gibt, kann man die idee eh vergessen, lieber die tankstellen nachrüsten, davon gibts doch genug

  4. Tankstellen gibts genug, aber leider werden die dennoch sehr schnell voll sein wenn die autos 6stunden zum laden da rum stehen auch müssten die tankstellen ganz anders aufgebaut sein, nämlich mehr als gaststätte weil man ja viel weniger kunden am tag bekommt und die dann auch noch weniger bezahlen für den treibstoff, also braucht man woandersher kohle.

  5. niemand wird ein elektroauto mit 6 std aufladedauer kaufen.
    ich warte doch nicht 6 std an der tanke.
    die dinger setzen sich erst durch, wenn die ladezeit in relation zu einer tageslänge eines otto normalverbrauchers steht.

    1. Glaub ich allerdings auch – das einzig sinnvolle Konzept mit Ladezeiten, die der Dauer einer Tankfüllung entsprechen erscheint mir der Austausch der Batterien. Sprich: man fährt auf ne Halterung, die Batterie wird automatisch gegen ne volle ausgetauscht und fertig. Statt Preis für den Strom zahlt man so ne Art Batteriemiete. Hätte auch den Vorteil, dass der Preis fürs Auto sinkt, weil die Batteriekosten nicht enthalten sein müssen.

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