Kohlefaser ist die neue Moonwash-Jeans

Wir alle sind mehr als einmal der Versuchung eines luxuriösen Gadgets erlegen. Regelmäßig finden wir gute Gründe, um unserer Leidenschaft nachzugeben. Doch manchmal reicht schon ein sexy Material aus, um uns zu betören. Du weißt ganz genau, wovon ich rede, Mr. Kohlefaser-Essstäbchen!

Tatsache: Wenige Materialien können das Herz eines Geeks so zum Hüpfen bringen wie Kohlefaser. Klar dass dieses Herz üblicherweise in einer Männerbrust schlägt. Aber dennoch, dieser Verbundwerkstoff kann einen schon durch pure Anwesenheit verzaubern. Sieht man ihn dann in Aktion, wird die Begeisterung nur noch größer. Zwar steckt er harte Aufschläge nicht gerade gut weg, doch in Sachen „biegbar und zugleich stabil“ macht ihm so schnell kein anderes Material etwas vor. Einziges Problem: Für so ziemlich jeden von uns ist Kohlefaser nicht nur unpraktisch, sondern einfach überflüssig.

Um so verwunderlicher ist es, dass Kohlefaser in der Welt der Gadgets eine so große Rolle spielt. Wie konnte es dazu kommen? Warum steckt Kohlefaser in iPad-Hüllen oder gar in Kühlschränken?

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  1. „biegbar und zugleich stabil“ Na das ist etwas waage ausgedrückt… Carbonfasern besitzen eine hohe Steifigkeit in Richtung der Faserachse und sind sehr empfindlich auf Querkräfte, was bedeutet, dass sie bei ungünstigen Biegungen ziemlich schnell bricht…

  2. Ich hab ne Umhängetasche aus Kohlefaser.
    War ein Werbegeschenk und deswegen ziemlich minderwertig verarbeitet, recht dünnes Material und bescheidene Nähte.
    Aber der Look ist definitiv cool.

    1. Sorry, hab da paar Tippfehler drin, es heißt name nicht Name und Kohlefaser zu kolefaßer . Schade das es keinedit funktion giebt

  3. Also mal nur nebenbei: sein eigentliches Potential entwickeln Carbonfasern (CF) erst in Kombination mit Kunststoff (Thermo- oder Duroplast) als CarbonFaserverstärlter Kunststoff (CFK). Die angesprochene Tasche ist mit ziemlicher Sicherheit nur Carbon Look. Ansonsten würde sich das Teil während der Benutzung allmählich in seine Filamente (=kleine Endlosfasern aus denen CF bestehen (d=7ym) zerlegen (wegen der angesprochenen Querkraftempfindlichkeit). Das gleiche gilt übrigens auch für die Jacke. Es sei denn sie ist durch eine Kunststoffschicht versiegelt, wodurch sie jedoch im Bestenfall noch als Kleiderständer dient (keine Flexibilität mehr). Desweiteren macht eine Tasche oder Jacke bestimmt auch im Büro bzw. in der Küche sehr viel Spaß, wenn die rumfliegenden Filamente die Elektronik von Geräten erreicht, da CF sehr gut leitet.

    MfG MrCarbon ;)

    1. Du nimmst mir die Worte aus dem Mund!!
      Selten so einen dummen Artikel gelesen. Die Herstellung einer Kohlefaserjacke ist mit momentanen, technischen Mitteln gar nicht möglich.
      Die einzige Chance besteht derzeit darin Kohlefaserfilamente zu nutzen, die bereits in einem Thermoplast oder Harz gefestigt sind. Dadurch wäre die Jacke aber ein Stein und kein Stück flexibel.

      CU
      mts

  4. ist euch zu meinem ganzen pseudoschlau schon aufgefallen das ich englische und deutsche vokabeln vermische?

    ich bitte darum alle meine fehlschritte (carbon) mit der passenden vokabel, nämlich Kohlenstoff, bzw die abgekürzte form Kohlen- auszutauschen

    1. nö – ich überlege immer noch, ob querkraftemfpindlichkeit ein echtes wort ist.

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    2. Nickname-jacking ist ziemlich uncool… und zeigt doch mal wieder schön was hier für Typen am Start sind… Schau doch weiter Galileo du Clown und geh dumm sterben!!! Das ist doch echt bescheuert, egal was man schreibt man wird immer angemacht. Und genau darum geht es immer wieder gleich aus bei den Gizmodo Kommentaren. Also viel Spaß noch… ich behalte ab jetzt wieder alles für mich und scheiß auf euch! Danke

      Achja: Apple

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