Die Energie liegt auf der Straße

Ganz schön gewitzt: Dieses Elektro-Auto, gebaut von Karlsruher Studenten der angewandten Wissenschaften, muss nicht aufgeladen werden. Stattdessen wird es von Energie angetrieben, die es während der Fahrt durch elektromagentische Induktion erzeugt. Die Spender sind dabei im Asphalt eingelassen.

So wie die Powermat Gadget-Ladegeräte, nur dass es dieses Mal auch in Bewegung funktioniert.

Der 60 Kilogramm schwere E-Quickie sieht wie ein Modellauto im Originalmaßstab aus, es fehlt einzig die Schiene. Für die Energiegewinnung muss er nicht in Kontakt mit einer metallenen Oberfläche kommen, den Saft bezieht er durch Induktion, die er durch die elektronischen Konduktoren erhält, die in der Straße untergebracht sind.

Momentan ist das Auto noch recht klein und mit rund 50 Kilometern pro Stunde recht langsam, aber dennoch vielversprechend. Erste Tests waren erfolgreich, weshalb die Wissenschaftler nun daran arbeiten, das Vehikel leichter und energiesparender zu machen. [Jesus Diaz/Jens-Ekkehard Bernerth]

[Automotto via Gizmag ]

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  1. Hab ich vor ca. nem Jahr mal in einem Automagazin gesehen. Soll auch nicht mal so aufwendig sein das Kabel in die Straße zu legen.. einfach auffräsen und reindamit

    coole idee! sollte man weiterverfolgen, dann wird unsere autobahn zur carrerabahn

  2. aber wenn es so was in der art mal gegen soll, warum wollen sie die dinger noch kleiner machen? da passt ja jetzt schon kaum ein mensch rein geschweige denn von gepäck.
    lieber weiterentwickeln, dass mehr energie aufgenommen werden kann und diese dann möglichst gut verarbeiten.
    sowas kommt aber eh nie auf den markt. das einzige was ich mir vorstellen könnte als golfwagen-ähnliches gerät auf großen firmengelände.

  3. Ich verstehe noch nicht so ganz wie die das verwirklichen wollen. Die müssten ja unheimlich viele Schaltelemente in der Straße haben um nicht die ganze Zeit auf gesamter Strecke ein magnetisches Feld zu erzeugen, oder? Das wäre doch ne brachiale Energieverschwendung. Und wenn son Ding dann mal defekt ist, muss die Straße aufgerissen werden. Um genug Energie zu induzieren muss man doch Spulen in die Straße legen und diese würden doch auch ohne Sekundärspule energie „verbrauchen“. Auf langen Strecken kann das doch erst recht nicht gut gehen .. kann mir mal einer erklären wie die das machen? Wir machen in der Schule nich so viel elektrik … eigentlich garnicht.

    1. Ich denke in der Straße fließt kein Strom von Haus aus, würde zwar auch funktionieren, aber wie Du sagst, wäre das wohl wenig sinnvoll. Es ist vermutlich wie bei dem Magnetschaukel-Experiment, daß man aus dem Schulunterricht kennt. Der Strom wird durch die Bewegung eines Leiters durch ein elektrisches/magnetisches/elektromagnetisches Feld erzeugt, oder so ähnlich – ist auch schon länger her bei mir. Theoretisch müßte also das Zeug im Asphalt magnetisch sein, wenn kein Strom durch die Straße gejagt werden soll. Das Auto (das den elekt. Leiter beherbergt), bewegt sich durch das Magnetfeld der Straße und dadurch wird es wieder mit Strom versorgt. Ich glaube nur nicht, daß es ausreicht, um es quasi ewig fahren zu lassen, sonst wäre es wohl ein Perpetuum mobile.

      1. @Daniel: WTF?!?!
        Wenn man schon keine Ahnung von den simpelsten Prinzipien hat dann ist man doch still und schreibt das nicht auch noch hin.

        Wenn man so will sind Fahrbahn und Fahrzeug 2 Spulen wovon die Fahrbahnspule über das Magnetfeld und dem Lufstpalt der anderen eine Spannung induziert. Diese wird wiederum im Fahrzeig benutzt um einen Elektronmoter anzutreiben. Mal abgesehen von der Leistungselektrionik und den Mess und Regelungssystem was die da eingebaut haben wurde den Rest, also das worum es eigentlich geht, schon vor 100 Jahren gemacht

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