Ersteindruck: Nokia C6 – Klein, leicht und finanzierbar

Das Nokia C6 ist der kleine Bruder des C7, über das wir gestern berichtet haben. Es ist kleiner und auch allgemein deutlich kompakter. Das Gerät ist so ziemlich das, was man sich unter einem Standard-Smartphone vorstellt. Wir haben es uns angesehen.

Nachdem ich bereits das C7 und E7 in der Hand hatte, dachte ich mir, dass ich auch dem C6 eine Chance geben sollte. Bisher war ich eher der Meinung, dass ich mir die abgespeckte Version des C7 eigentlich sparen könnte. Schließlich ist das C7 größer, schneller, besser und dynamischer – zumindest was das Design angeht. Was spricht also für das C6? Der Preis zum Beispiel. Der UVP liegt bei knapp 200 Euro – ohne Vertrag. Nach einigen Monaten wird das Gerät also noch deutlich günstiger werden.

Was spricht noch dafür? Die Größe. Es ist klein und kompakt. Liegt gut in der Hand, hat das richtige Gewicht – im Gegensatz zum C7 – und man kann es gut mit nur einer Hand bedienen. Es spielt damit in der gleichen Liga wie das Palm Pre, um ein Beispiel zu nennen. Ebenfalls überraschend flockig ist die…

Performance

Das C6 ist kein Rennwagen. Man wird damit keine neuen Performance-Rekorde in Benchmarks aufstellen können. Es wird nicht das N8 abhängen oder das iPhone 4, Samsung Galaxy S und Co. Dafür spielt das C6 in der falschen Liga. Ehrlich gesagt spielen die Geräte nicht mal die gleiche Sportart. Trotzdem schlägt sich das C6 gar nicht so schlecht. Die Wartezeiten liegen in einem noch verkraftbaren Rahmen.

Ansich reagiert und funktioniert das C6 nicht viel schlechter als das C7 – die eingesetzte Hardware ist grundsätzlich ja die gleiche. Als Anwender ärgert man sich über kurze Hänger, wenn man vom horizontalen in den vertikalen Modus wechselt und umgekehrt. Inzwischen glaube ich, dass es sich dabei wirklich um einen Schwachpunkt von Symbian 3 handelt. Derartige Hänger kann man auch in Menüs und beim Wechseln der Tasks beobachten. Aber darüber habe ich mich in dem E7-Ersteindruck schon ausgelassen.

Die Performance ist zwar allgemein bescheiden, aber durchaus ausreichend. Schließlich ist das C6 ja…

Klein, leicht und kompakt

Bei diesem Formfaktor darf man sich eigentlich nicht beschweren. Das Handy tut, was es tun soll, und schlägt sich deutlich besser als andere Geräte in diesem Preisbereich – wink, wink mein geliebtes LG Pop.

Die rundlichen Formen schmiegen sich an die Hand und sind sowohl mit kleinen als auch mit großen Händen sehr angenehm zu berühren. Im Gegensatz zu anderen günstigen Geräten in diesem Preissektor fühlt man bei dem C6 nicht auf Anhieb den Preis. Damit möchte ich nicht behaupten, dass es hochwertig ist, sondern eher ausdrücken, dass nicht billig wirkt.

Fazit

Um es zusammenzufassen: Das C6 ist für seinen Verkaufspreis wirklich in Ordnung. Als Besitzer muss man nur wenige Kompromisse eingehen. Natürlich ist es nicht so schnell wie ein Galaxy S oder so vielseitig wie ein Android-Smartphone. Aber es tut, was es tun soll, und ist darin gar nicht mal so schlecht. Dank überarbeiteten Symbianbrowser kann man inzwischen sogar halbwegs anständig damit durchs Web surfen. Außerdem ist es schön klein und wird wahrscheinlich vor allem bei Frauen gut ankommen – vor allem in bunten und schrillen Farben. Schließlich passt es auch in kleine Taschen. [Maxim Roubintchik]

Tags :
  1. „Dafür spielt das C6 in der falschen Liga. Ehrlich gesagt spielen die Geräte nicht mal die gleiche Sportart.“

    Tjoa…das is wie mit dem Füße massieren und Sex haben ;)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising