Schaurige Fotos aus dem 19. Jahrhundert

Damals, im 19. Jahrhundert, gab es noch keine Software wie Photoshop, die Leute mit bearbeiteten Bildern hinters Licht geführt hat. Doch das hat William Hope nicht davon abgehalten, Aufnahmen von Geistern zu machen.

Im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts war Fotografie für viele Leute recht neu. Viele erachteten es sogar als Magie. Wie kann ein gläsernes Objekt die Realität erfassen und sie mit Hilfe einer silbernen Platte darstellen? Manche hatten Angst vor der neuen Technik, sie fürchteten, dass der Fotoapparat ihnen ihre Seele rauben würde.

Hope und seine Freunde – eine Gruppe gewitzter Burschen, die sich sebst den „Crewe Kreis“ nannten – machten sich die Vorurteile und die Ignoranz der Gesellschaft gegenüber der neuen Technolgie zunutze. Sie fanden heraus dass sie – wenn sie die Silberplatten doppelt belichteten – Bilder herstellen konnten, die vermeintlich die Geister der Toten in die Aufnahmen lebender Menschen projizieren konnten.

Die Ergebnisse waren schaurig. Selbst wenn man weiß, dass es Fälschungen sind, erscheinen die Aufnahmen auch heute noch sehr real. Damals muss der Schock noch viel größer gewesen sein. Selbst belesene und intelligente Personen der Zeitgeschichte wie etwa Sir Arthur Conan Doyle fielen darauf herein. Als Hope von der „Society for Psychical Research“ als ein Betrüger bezeichnet wurde, verteidigte ihn der Schriftsteller jedoch. [Jens-Ekkehard Bernerth]

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  1. Wieviel esoterische Spinnerei wäre uns heute erspart geblieben, hätten nich damals einige Leute das als Quasi-Bestätigung ihrer verqueren Ideen von Geistern und sonstigem okkulten Unsinn aufgefasst.

  2. Schön , damals gabs noch kein Photoshop…..
    Dafür kan man die bilder jetzt scannen und shopen ^^ egal , lasst euch faszinieren !

  3. LoL! Die Fotos haben doch sicher einigen Leuten das Leben zerstört damals, ich will nicht wissen wie viele Menschen von der Kirche deswegen getötet wurden xD #tollerspass

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