Internet first – selbst in der Liebe

Zugegeben, wir alle dürften wohl sehr Internetaffin sein. Doch bei dem ein oder anderen geht diese Affinität anscheinend zu weit. Denn laut einer Studie denken ein Viertel der US-Bürger, dass es ok ist, während des sexuellen Akts im Netz zu Surfen. Du auch?

Die Studie, durchgeführt von der Sicherheitsfirma PC Tools, hat 1012 zufällig ausgewählte Erwachsene in den Staaten per Telefon befragt.

Dabei hat die Firma weitere aufwühlende Entwicklungen aufgedeckt: So denken 29 Prozent der Amerikaner, dass es ok ist, während der Hochzeitsreise online zu gehen, 26 Prozent bleiben während eines feinen Abendessens mit dem Netz verbunden, 8 Prozent surfen während Gottesdiensten und 6 Prozent bei Hochzeiten.

Es klingt zwar plausibel, dass Leute hier und da mal ihren Blackberry beim Abendessen checken, aber was schon komisch klingt ist, dass manche angeblich während sie Sex haben im Web surfen sollen. Versucht PC Tools uns zu sagen, dass sich beinahe ein Viertel der Amerikaner gleichzeitig mit ihrem Partner im Bett vergnügen, dabei aber ihre Arbeits-E-Mails checken? Oder bedeutet es nur, dass sie dabei Pornos bei einschlägigen Seiten gucken? Es dürfte spannend werden, was PC Tools darauf für eine Antwort liefert. [Jens-Ekkehard Bernerth]

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  1. Also ich finde die Tatsache, dass eine Umfrage zur Nutzung von einem Kommunikationsweg am Telefon durchgeführt wird doch irgendwie fragwürdig …

    1. Ja Philipp, du hast Recht – da hat jemand in der Statistik-Vorlesung nicht aufgepasst.

      Übrigens bekomme ich nicht so spannende Mails, als dass ich sie einem Vergnügen im Bett vorziehen würde oder sie sorgar während dessen lesen müsste. Und wenn meine Partnerin im Bett während dessen Mails checken sollte, so wäre das sicher eines der abturnendsten Dinge überhaupt für mich, worauf der zweisame Spaß somit gestoppt wäre.

      Uns Männern wird zwar oft nachgesagt, dass wir nicht Mutitasking könnten, aber machen Dinge genießt man nur so richtig, wenn man sich ihnen im Moment ausschließlich hingibt, oder?
      Und damit meine ich nicht unbedingt das E-Mail-Lesen… ;-)

  2. auch wenn ich die hier erwähnten prozentzahl der während-dem-sex-online-geher eher skeptisch sehe, denke ich schon dass das ein oder andere paar sich evtl. anregungen aus „einschlägigen Seiten“ holt… von mails wird da wohl keiner reden…

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