Forscher züchten sehr intelligente Mäuse

Wissenschaftler von der Emory University haben ein Gen »entfernt«, das eine bestimmte Region im Mäusegehirn aktiviert und die Nager auf diese Weise sehr intelligent macht. Sie nennen es das »Homer Simpson Gen«.

Das Gen heißt in der Fachsprache RGS14. Sobald es deaktiviert wird, können sich Mäuse Objekte viel besser merken und lösen den Irrgarten viel schneller als gewöhnliche Mäuse.

Dr. John Hepler von der Emory University bezeichnet RGS14 scherzhafterweise als das »Homer Simpson Gen«. Wenn es aktiv ist, kommt es vor allem in der CA2-Region des Hippocampus vor. Ein bereits vielfach untersuchter Bereich des Gehirns. Über die CA2-Region ist allerdings bislang nur wenig bekannt.

Natürlich haben die Forscher keine Antwort darauf, warum es ein Gen gibt, das seinen Träger absichtlich dumm macht. Ebenfalls unbekannt ist, welche Auswirkungen es haben kann, wenn man dieses entfernt.

Die intelligenten Mäuse aus dem Tierversuchslabor werden sich jetzt übrigens auf morgen Abend vorbereiten. Was morgen Abend ist? Genau dasselbe was wir jeden Abend machen. Sie versuchen, die Weltherrschaft an sich zu reißen. [Maxim Roubintchik]

[via Medical Daily] [Foto: Pinky und Brain]

Tags :
  1. Wenn mich nicht alles täuscht, dann habe ich das schon mal gelesen. Ich meine, die Mäuse hatten danach andere, lebensgefährdende Nachteile.

  2. Ich denke mal, die Antwort liefert direkt der nächste Gizmodo-Artikel.
    Jetzt müssen wir nurnoch warten, bis Gott endlich den Upgrade-Code auf den Markt wirft. :)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising