Jessica Alba’s neue Freizügigkeit: Alles nur CGI

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Ist das die Zukunft von Nacktheit in Hollywood? Möglicherweise ja. Wo früher Body Doubles ihre Arbeit verrichtet haben, kommt heutzutage modernste Computertechnik zum Einsatz.

Als die ersten Aufnahmen von „Machete“ ins Netz trudeltn, wurde schnell der Eindruck erweckt, dass nackte Haut in dem Streifen eine prominente Rolle spielt: Lindsay Lohan zeigt fast ständig, was sie hat, und Jessica Alba zeigt sich hüllenlos in einer Duschszene! Zudem tanzten noch andere, vielleicht künftige Sternchen und Stars freizügig herum.

Doch nach und nach kam heraus, dass die vermeintliche Oase der prominenten Nacktheit nichts weiter als ein Trugbild war: Lindsay Lohans Nacktheit? Body Double. Jessica Alba? CGI.

Ein Artikel des britischen „Daily Mail“ hat sich die CGI Szene zum Thema genommen, die Jessica Alba erlaubt hat nackt zu sein, ohne sich vor laufender Kamera ausziehen zu müssen — und beinhaltet die Grafik, die zeigt, wie Alba vor und nach der CGI-Behandlung aussah.

Nun: Wenn ein Film wie „Machete“, der über ein relativ kleines Budget verfügte, solch einen schändlichen Trick anwenden kann, wie sieht es dann bei Big-Budget-Werken wie denen eines James Cameron aus?!? Und generell: Nur weil man dazu in der Lage ist, soll man es auch wirklich tun?

Sicher, es wird wahrscheinlich ein paar Stars geben die den Gedanken mögen, Nacktszenen zu drehen ohne sich komplett ausziehen zu müssen. Und zweifelsohne könnte die CGI Technik dazu beitragen, Sexszenen für die Akteure angenehmer werden zu lassen. Doch nachdem das Kino immer weniger und weniger veritabel wird, geht durch solche Tricks nicht etwas verloren in der Traumfabrik? Und überhaupt, wo ist der Unterschied zwischen Albas Szene in „Machete“ und, nunja, den altbekannten Fake-Bildchen von Promis?

Urteilt selbst. „Machete“ startet hierzulande am 4. November. [Lux Alptraum/Jens-Ekkehard Bernerth]

[via Daily Mail]

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  1. Filme werden immer mehr zur artifiziellen Fiktion, in der man einfach alles realisieren kann. Ich sehe es auch von der unterhaltenden Seite, denn es kommen immer phantasievollere Geschichten auf uns zu. Wer an die Bilder glaubt, die er sieht, der ist gestrig – die zeit ist vorbei.

    Ist ja andererseits auch nicht so schlecht, denn jetzt werden die schamlos schön gerechneten Figuren auf der Leinwand hoffentlich nicht mehr so zum Vorbild, dem man nahe kommen will. Da kann man dann umso leichter als „normale“ Mensch wie Du und ich OK fühlen.

  2. Na, ob die sich da nicht selbst einen Strick drehen? Wenn das so weiter geht, können die mit CGI täuschend echt eine Jessica Alba herstellen ohne die teure Jessica Alba zu engagieren.

    Die CGI Alba zickt nicht rum, ist 24 Stunden hoch konzentriert, zieht sich aus, macht Alles ohne Double…. Genial!

    Die Schauspieler schaffen sich selber ab :)

  3. klingt für mich mehr als sei da einer bloß traurig, dass die alba jetzt doch nicht echt nackt ist… in einer übersexualisierten medienwelt kann ich die stars verstehen, das würde ich genauso tun.
    bei erotischen, aber nicht ganz expliziten fotos werden ja nun auch schon seit jahren strings wegretuschiert, die die damen im studio tragen um nicht ganz nackt zu sein. also was solls.

  4. Wieso denn dieser Aufwand, theoretisch hätten alle gedacht die den Film sehen: „Boar die ja nackt!!!“

    Naja und was ändert es für sie wenn sich nackt ist aufm Set o.O Schämt sie sich? Wäre billiger wenn sie einfach echt nackt wär. Aber sicher regt das die Amis zu sehr auf, so ist sie ja nicht wirklich nackt -.-

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