Krieg wird grün

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Krieg ist eine teure Angelegenheit, und tut unserem schönen Planeten auch nicht unbedingt gut. Zumindest nicht in Sachen Umwelt. 2010 aber soll ein Umdenken stattfinden, denn dann möchte das US-Militär 50 Prozent ihrer Einsätze mit erneuerbaren Energien durchführen.

Das bedeutet, dass Solaranlagen zum Einsatz kommen, ähnlich derer die beim Camping verwendet werden. Nur mit dem Unterschied, dass sie für Kommunikationsgeräte des Militärs genutzt werden, deshalb wahrscheinlich zuverlässiger und mit 30 US-Dollar pro Panel auch teurer sind.

Zelte werden ebenfalls mit Solarpanels ausgestattet, um gleichzeitig Energie zu gewinnen, wenn im Innern Schatten gesucht wird. Energiesparlampen und unzählige LEDS sind ebenfalls auf der Liste.

Probanten für das Programm sind 150 Marines des 3rd Battalion 5th Marines, die anstelle von fossilen Brennstoffen auf Solarenergie für die Ausrüstung setzen. Nach Aussage des Navy Verantwortlichen Ray Mabus sind „fossile Brennstoffe der Exportschlager aus Afghanistan“.

Zerschlage die Abhängigkeit vom Öl und rette damit Leben, lautet das neue Credo. Angesichts von schaurigen Statistiken über die Zahl von toten Soldaten, die bei Angriffen auf Benzin- und Öltransporten ums Leben gekommen sind, die richtige Entscheidung. Jeder 24. Konvoy resultiert in zivilen und militärischen Todesopfern [Kat Hannaford/Jens-Ekkehard Bernerth]

[NY Times]

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