Russisches Verschwörungsmärchen

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Im Jahr 2006 kassierte die russische Polizei 50.000 Handys, die angeblich die zulässige Strahlungsgrenze überschritten hatten. Kürzlich gab der Staatsanwalt Dmitry Latyshev den Auftrag, diese Telefone zu zerstören. Das Problem: Er hatte gar keine Befugnisgewalt dafür. Und eine Verschwörungstheorie gibt es natürlich auch.

Aufgrund des Vergehens wird Latyshev die nächsten 15 Jahre hinter Gitter verbringen, aber die Verschwörungstheorie setzt an anderer Stelle an. Und zwar befindet sich der frühere Co-Eigentümer von Yevroset, der Firma von der die Handys beschlagnahmt wurden, derzeit in Großbritannien, wo er einen Auslieferungsvertrag anficht.

Er behauptet, dass „die Beschlagnahmung der Handys ein Teil einer Kampagne gegen ihn und seine Firma“ war, die letztlich dazu führen sollte, dass sie den örtlichen Zollbehörden Bestechungsgelder zahlen sollten.

Stellt sich die Frage wie hoch diese Bestechungsgelder ausfallen hätten sollen, wenn das Nichtbezahlen schon in der Beschlagnahmung und Zerstörung von Handys im Wert von 1,5 Millionen US-Dollar geendet hat. [Rosa Golijan/Jens-Ekkehard Bernerth]

[Cellular News via Intomobile]

Bild: Peter Grosch/ShutterStock

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