Darum nervt es, in der Stadt zu leben

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Wenn man in einer Stadt lebt, dann geht nur allzuleicht vergessen, dass wir von einem großartigen Universum umgeben sind. Dieses Vergleichsbild demonstriert, was Ihr Städter verpasst.

Traurigerweise ist die Tatsache, dass wir die Sternenshow heute regelmäßig verpassen, die direkte Folge davon, dass wir die Sterne überhaupt beobachtet haben: „Als unsere prähistorischen Ahnen den Himmel nach Sonnenuntergang beobachteten, da fiel ihnen auf, dass einige Sterne nicht fest an einer Position klebten. Vielmehr gab es fünf von ihnen, die sich langsam aber stetig bewegten, ein paar Monate vorwärts, dann ein paar Monate rückwärts, dann wieder vorwärts – als wären sie sich mit sich selbst nicht einig. Wir nennen sie ‚Planeten‘, was das griechische Wort für ‚Wanderer‘ ist. Diese Planeten waren ein Mysterium.

Die frühesten Erklärungen unterstellten, dass es sich bei ihnen um lebendige Wesen handele. Später hielt man sie für Götter und dann für körperlose, astrologische Einflüsse. Im späten Mittelalter kam man schließlich auf den Trichter, dass es sich um Welten handelt, dass die Erde eine davon ist und dass sie sich alle nach festen, mathematischen Regeln um die Sonne bewegen. Diese Entdeckung führte direkt zu unserer modernen, globalen Zivilisation.“ (Aus: Eine persönliche Reise – Harmonie der Welt von Carl Sagan)

Das nächste Mal, wenn Ihr ein paar Tage frei habt, erinnert Euch an das oben gezeigte Bild eines perfekten Sternenhimmels. Sucht Euch in einer mondlosen Nacht einen guten Aussichtspunkt außerhalb der Dunstglocke, die über der Stadt schwebt. Ihr werdet die Welt danach mit anderen Augen sehen. [Jesus Diaz / Tim Kaufmann]

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