Google investiert in Windkraft-Anlage im Atlantik

Google wird massiv in eine riesige Windkraftanlage und eine Stromleitung investieren, die Offshore-Windkraftanlagen im Atlantik erschließen soll. Das Projekt könnte die Stromversorgung der Ostküstenregion komplett verändern.

Das Projekt „Atlantic Wind Connection“ soll rund 5 Milliarden US-Dollar kosten und von New Jersey nach Norfolk verlaufen. Auf dem Weg wird der Strom, der mit Offshore-Windkraftanlagen erzeugt wird, die Küste gebracht. Von dort aus wird er weiter verteilt und ins kontinentale Stromnetz eingespeist.

Das kühne Projekt wird von den Regulierungsbehörden gelobt und könnte die kleineren Projekte einbinden, die an der Küste der USA entstehen. Offshore-Windfarmen dürften auch auf weniger Widerstände von Küstenbewohnern stoßen, wenn sie außer Sichtreichweite stehen. Die Anlagen sollen rund 15 bis 25 Kilometer vor der Küste ins Meer gebaut werden.

Google will 37,5 Prozent des Projektes finanzieren. Weitere Investoren sind Good Energies (ebenfalls 37,5 Prozent) und das japanische Unternehmen Marubeni, das 15 Prozent übernehmen will. Die Windkraftanlage soll sich auf einer Länge von rund 560 km erstrecken.

Das Projekt wird von der Firma Trans-Elect koordiniert. Die Bauarbeiten sollen 2013 beginnen. In der ersten Phase wird eine Anlage mit rund 240 km Länge von Rehoboth Beach in Delaware nach New Jersey gebaut. Das soll rund 1,8 Milliarden US-Dollar kosten und ungefähr 2016 fertig sein. Das gesamte Projekt soll nicht vor 2021 fertiggestellt werden.

Die Pläne sind mit Sicherheit kühn. Behörden, Investoren und Umweltschützer finden sie aber sehr interessant. [Kyle VanHemert / Andreas Donath]

Bild: Vattenfall

[Via NYT]

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  1. Klau nicht mein Namen!

    Apple braucht keine Windkraft Anlagen, Apple konzentriert sich auf Computer Hardware und entwickeln deshalb absolut göttliche Produkte!
    Apple ist so magic!

  2. Ich denke vorallem in Hinsicht auf die zu hörende Kritik wegen des Stromverbrauches http://servermaniac.de/23644-google-server-stromverbrauch/ und auch der damals propagierten schwarzen Google Seite http://www.googlewatchblog.de/2007/01/22/schwarze-google-homepage-spart-3000-megawatt-im-jahr/ ist das aus meiner Sicht der erste wirklich gute Ansatz, den selbst Google macht. Vielleicht können sie ja bald den Stomverbrauch der eigenen Server aus erneuerbaren Energiequellen bestreiten.

    Wirklich ein guter Ansatz, auch für das Firmen-Image!

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