Rasierer-Werbekampagne lässt Singapur zur Waffe greifen

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Es gibt nichts was die Marketingabteilung so liebt wie eine gut funktionierende, virale Kampagne. Millionen Impressionen! So viel Wirbel! Aber was passiert, wenn die lokalen Behörden die Sache für bare Münze nehmen? Männer mit Gewehren, das passiert. Eine kurze Geschichte über eine virale Kampagne von Philips, die nach hinten losging.

Das Video unten sollte – auf welche Weise auch immer – Menschen dazu veranlassen, sich einen Rasierer einer bestimmten Marke zu kaufen. Darin durchwühlt ein in ein Bärenkostüm gekleideter Mann einen Mülleimer. Die meisten Zuschauer erkannten das Video auf den ersten Blick als Hoax. Aber ein paar Vertreter des Singapurer Zoos waren so besorgt, dass sie ein Dutzend Männer mit Betäubungsgewehren an den Ort des Geschehens entsendeten. Außerdem tauchten vier Polizeibeamte im Büro der News-Website auf, die als erste über das Video berichtete.

Philips, der Elektroriese hinter dem Video, gab sich bedauernd. Aber wenn es stimmt, dass es keine schlechte Publicity gibt, dann kann man sich dort insgeheim wohl kaum ein fettes Grinsen verkneifen. Das schlimmste was Philips passieren kann ist ein Bußgeld in Höhe von umgerechnet rund 600 Euro für Erregung öffentlichen Ärgers. Das Bärenkostüm war vermutlich teurer. [Brian Barrett / Tim Kaufmann]

[Via AFP]

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