Laptop-Dieb schickt Opfer dessen Daten per USB-Stick

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Wenn Euch jemals der Laptop gestohlen werden sollte, dann hofft nur, dass Ihr gerade in Schweden seid, wenn es passiert. Dort gibt es einen Dieb, der die Daten vom Laptop auf einen USB-Stick kopiert und seinem Opfer zurückgeschickt hat.

Das Opfer, ein Professor der Universität von Umeå, Schweden, teilte der Zeitung Västerbottens-Kuriren mit, dass er „Hoffnung für die Menschheit aus dieser Geschichte gezogen“ habe. Natürlich könnte man argumentieren, dass ein Mensch mit etwas mehr Anständigkeit den Laptop erst gar nicht gestohlen hätte. Aber wenigstens hinterließ er die Kreditkarte und das Geld des Professors in der Tasche, aus der er den Laptop stahl. Seltsamerweise nahm er neben dem Gerät nur noch einen Bibliotheksausweis mit.

Bis der USB-Stick eintraf verging eine Woche. Wie der Professor feststellte, musste der Dieb Stunden mit dem Kopieren der Daten zugebracht haben. Vermutlich hatte der Bestohlene in der Zwischenzeit bereits ein Ersatzgerät beschafft und war nach ein paar Stunden Neuinstallation wieder einsatzbereit. Wenn das mal nicht das beste Argument gegen Fingerabdruck-Scanner an Notebooks ist, das mir bisher unterkam. [Kat Hannaford / Tim Kaufmann]

[Via The Local, Pogowasright, GawkerBild: Jypsygen]

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  1. Fingerabdruckscanner sind i.d.R. ein Komfort- und kein Sicherheitsfeature. Sie ersetzen eine Passworteingabe und können je nach verwendeter Software umgangen werden.

    Das einzige, was zum Schutz der Daten wirklich hilft, ist die Festplatte komplett zu verschlüsseln (z.B. mit TrueCrypt).

    Ein vollkommener Schutz des Geräts ist (abgesehen von mechanischen Sicherheitsvorkehrungen ;) nicht möglich.

  2. Naja, das Opfer war ein Professor, für den ein Laptop wohl kein arger finanzieller Verlust darstellt.
    Und wenigstens hat der Dieb ein wenig Berufsehre um die wichtigen Daten zurückzugeben.

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