Android-Apps verkaufen macht keinen Spaß

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Zwei Jahre nach seinem Start ist der Android Market noch immer eine ziemlich feindliche Umgebung für Entwickler, die damit Geld verdienen möchten, in dem sie ihre Apps dort verkaufen.

Konkret heißt es im Bericht der NYT, dass die vergleichsweise exotische Bezahlung von Apps per Google Checkout Impulskäufen im Wege stehen. Es fielen einem „einfach kaum Apps ein, für die man sich die Mühe machen würde, seine Kreditkarten-Daten ins Android-Phone zu hacken“. Hinzu käme, dass Google einfach nicht mit kostenpflichtigen Diensten assoziiert würde. Vielmehr seien Nutzer Gratis-Websuche, Gratis-Mail und Gratis-Android gewohnt und wären demzufolge auch seltener bereit, Geld für Anwendungen auszugeben als etwa die Besitzer eines Mobilgerätes von Apple.

Außerdem wird ein Entwickler des Spiels AngryBirds zitiert, der sich über die fragmentierte Gerätelandschaft und den damit verbundenen, enormen Test-Aufwand beschwert. Zugleich hebt der Artikel hervor, dass Android-Entwickler sich keine Sorgen machen müssten, dass ihre mühsam entwickelte App nicht für den Marketplace zugelassen würde – eine Gefahr die für kommerziell orientierte iOS-Entwickler ein echtes Investitionsrisiko bedeutet. Zudem bedeute die vergleichsweise geringere Zahl von Android-Apps eine erhöhte Möglichkeit, mit einer guten App öffentliche Aufmerksamkeit zu erzeugen und Geld zu verdienen. Allerdings müsse Google sich Mühe geben, um Android-Entwickler bei Laune zu halten, auch vor dem Hintergrund neuer Konkurrenz wie Windows 7 Phones. [Matt Buchanan / Tim Kaufmann]

[Via NYT]

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      1. Ich geb mein ganzes taschengeld dafür aus und das reicht für 2 apps im monat.
        nur blöd das stev jobs e ganzen titten apps zensiert. so komm ich doch nie zum ornanieren.

  1. Dass bei der Apple-Gemeinde der Geldbeutel lockerer sitzt is ja wohl kein Geheimnis, aber auf längere Zeit betrachtet bietet Android doch viel mehr Potential.
    Und über die Fragmentierung kann ich nur lachen. Ein Webdesigner muss auch auf mehrere Auflösungen & Browser programmieren. Programmierer von PC-Spielen müssen ihre Produkte auch für unterschiedliche Hardware kompatibel programmieren. Das ist das tägliche Brot für Programmierer. Bei Apple wird man da verwöhnt.
    Wer sich also vor Herausforderung scheut und weiter für jedes einzelne Update um Steve Jobbs Segen bittet, der Möge doch bei Apple bleiben.

    Den einzigen Vorteil den das iPhone Android gegenüber aus meiner Sicht noch hat is die große Auswahl & die Qualität der Apps. Aber auf kurz oder lang wird das als Kaufkriterium nicht mehr aussreichen.

  2. also ich weiß ja nicht ob ich der einzige mensch bin, der nur einmal seine kreditkartendaten bei google checkout hinterlegen muss, um dann durch einfaches anklicken eine app kaufen zu können oder ob das vielleicht an meinem übersmartphone (dem desire) liegt, aber auf jedenfall muss ich nicht bei jedem kauf meine daten eingeben!!! Also entbehrt die aussage: “einfach kaum Apps ein, für die man sich die Mühe machen würde, seine Kreditkarten-Daten ins Android-Phone zu hacken” jeglichem wahrheitsgehalt und ist völlig aus der luft gegriffen.
    Vielleicht solltet ihr euch erstmal ein Android-Smartphone kaufen bevor ihr solch unqualifizierte und nicht überprüfte ==> sprich schlecht recherierte Artikel postet.
    Schämt euch Gizmodo, wieder einmal.

    1. Aber dennoch wirst du zustimmen das, wenn Android Paypal anbieten würde, die Entwickler schon mehr umsatz machen würden weil Paypal einfach weiter verbreitet ist als Google Checkout.

      Ich kenne genug Android user die sich strickt weigern ihre Kreditkarten Daten an google zu geben und auf eine Integration von Paypal warten.

      1. Und genau das haben sie auch vor. Und wenn man sich so im Markt umschaut bei den bezahl Apps sieht man doch das sie gekauft werden. Also alles wieder mal nur blah blah das ganze hier…

  3. Don und Robert haben recht. Man muss 1. seine Kreditkarten Daten nicht „ins Android-Phone hacken“ und 2. sollen alternative Bezahlarten wie PayPal demnächst kommen.

    Klar hätten die Entwickler wesentlich mehr Umsatz gemacht, wenn PayPal vorhanden gewesen wäre, aber was solls?

    Komisch auch, dass die Entwickler von AngryBirds scheinbar so viele Probleme mit der Fragmentierung hatten und Tweetdeck, wie sie getweetet haben, nicht. Warum stellen die von AngryBirds ihre App kostenlos in den Market wenn es so schwer ist für Android zu entwickeln?

    Wieviel kostet AngryBirds bei Apple..?

  4. Wenn ich ein Android Handy hätte, würde ich für Apps bezahlen, wenn es die Zahlungsmetohde Paysafecard,PayPal,EX-Karte geben würde, aber nein Kreditkarte vorrausgesetzt.

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