Farbiger E-Bookreader: Nook Color auf Android-Basis

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Barnes & Noble hat den E-Bookreader Nook Color vorgestellt. Das 7 Zoll große Tablet läuft mit Android und erreicht eine Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln auf seinem LCD-Touchscreen.

Im Inneren des Nook Color sind 8 GByte Flashspeicher, der die Bücher aufnimmt. Wem das nicht reicht, kann den Speicher über eine MicroSD-Karte erweitern. Ein WLAN-Modul ist integriert, UMTS sucht man vergebens.

Der Nook Color wiegt rund 450 Gramm und ist rund 1,3 cm dick. Das Gerät ist im Prinzip ein Android-Tablet mit einem stark überarbeiteten Interface, das fürs Lesen von E-Books ausgelegt ist. Der untere Teil der Bildschirmoberfläche zeigt wie in einem Regal Buch- und Magazincover, die auf Wunsch geöffnet werden können.

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Die Bibliothek kann in unterschiedliche Bereiche unterteilt werden, damit zum Beispiel die Zeitungen abseits der Bücher stehen. Auch eigene Dokumente und PDFs lassen sich hier anordnen.

Der Nook Color kann auf die rund 2 Millionen Bücher von Barnes & Noble zugreifen und beherrscht das Streaming von Pandora. Außerdem wird Facebook unterstützt. Das Gerät bietet außerdem Zugriff auf mehr als 100 Zeitungen und Magazine, die sowohl einzeln als auch als Abo gekauft werden können. Darunter befinden sich so bekannte Namen wie das Wall Street Journal, die New York Times, Rolling Stone und Elle. Für Kinder wurde die Rubrik „Nook Kids“ eingerichtet, die auch bebilderte Hörbücher enthält.

Beim Lesen kann der Anwender parallel Musik vom Gerät abspielen oder Streamen. Auch das Abspielen von Videos soll möglich sein. Nach Angaben von Barnes & Noble können normale Android-Anwendungen leicht auf das Nook portiert werden, wenn sie an das 7-Zoll-Display angepasst werden.

Die Funktion „Nook Friends“ erlaubt den Austausch mit anderen Lesern über diverse Plattformen wie Facebook und Twitter. Darüber können auch kleine Ausschnitte der Bücher publiziert werden.

Nook Color soll rund 250 US-Dollar kosten und ab Ende November 2010 in den USA erhältlich sein. [Sam Biddle / Matt Buchanan / Andreas Donath]

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    1. hab ich vergessen:
      ich kanns mir auch in mein popoloch stecken, aber nur wenn ich den finger herausnehme.dann ist es wieder so kalt :(

  1. Ich frag mich ja, wann die Leute begreifen, dass E-Ink das eigentlich tolle bei E-Book-Readern ist. Jedes Gerät mit Hintergrundbeleuchtetem Display disqualifiziert sich allein deswegen selbst.

    1. Du hast vollkommen recht, was nützt mir ein EReader ohne EInk in der prallen Sonne? Dann kann ich auch auf meinem Netbook lesen. Genauso sieht es mit Ermüdungserscheinungen aus.

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