Rettungsroboter ersetzt Pamela Anderson

hydronalix

Das rote Ungetüm heißt Emily und ist ein ferngesteuertes Rettungsschwimmer, der jetzt die Strände Malibus patrouilliert und die dortigen Badenden vor dem Ertrinken retten soll. Sie schaut ja ganz hübsch aus, aber die Baywatch-Schönheiten gefielen mir irgendwie besser.

Emily steht für „Emergency Integrated Lifesaving Lanyard“ und ist rund 1,2 Meter lang. Das Gerät nutzt einen Antrieb, den man auch von den Jetskis her kennt und erreicht auf dem Wasser eine Geschwindigkeit von bis zu 38 Kilometern pro Stunde. Die Idee dahinter: Wer in Not geraten ist, kann sich an der fahrenden Boje erst einmal festhalten und dann auf die Retter warten, die ihn einsammeln und wieder an Land bringen. Das bringt natürlich nichts, wenn der Ertrinkende sich nicht mehr allein festhalten kann.

Im Sommer wurde das Gerät in Malibu getestet und zwar so erfolgreich, dass sein Hersteller Hydronalix eine neue Version mit Sonar und anderen Sensoren auf den Markt bringen will. Sie soll rund 3.500 US-Dollar kosten.

Das wirft die Frage auf: Sind wir bereit für Rettungsschwimmer aus Blech? Und gehören Pamela Anderson, David Hasselhoff, Erika Eleniak und all die anderen sonnengebräunten Rettungsschwimmer aufs Altenteil? Ein Video von Emily gibts auf CNN. [Kyle VanHemert / Andreas Donath]

Bild: Hydronalix

[Via CNN]

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