Kurztest: Creative ZiiO Tablet – Das günstige Android-Tablet

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Ich hatte gerade die Gelegenheit erste Prototypen der Creative ZiiO Tablets zu sehen. Die Tablet-PCs kommen 7 und 10 Zoll und setzen auf Android als Betriebssystem. Und um die wichtigste Frage zu beantworten: Nein, sie sind keine iPad-Killer, aber eine interessante Alternative.

„Das Gefühl kenne ich doch?“. Das war mein erster Gedanke, als ich das ZiiO-Tablet in der Hand hielt. Es erinnert mich stark an das Galaxy Tab – zumindest vom Formfaktor her. Ein Flashback und ich bin wieder zurück auf dem Boden der Tatsachen. Im Gegensatz zu dem Galaxy-Tab kostet dieses Gerät aber weniger als die Hälfte. Dafür müssen Käufer jedoch mit einigen Einschnitten leben.

Was ist ein Creative ZiiO Tablet?

Das ZiiO-Tablet ist der neueste Tablet-PC von Creative. Wir kennen das Unternehmen hauptsächlich als Hersteller von Soundkarten, Boxen und Mediaplayern wie dem Zen. Das ZiiO-Tablet wird es in zwei Größen geben – 7 Zoll und 10 Zoll. Das 7-Zoll-Modell soll wahrscheinlich noch vor Weihnachten auf den Markt kommen. Das 10-Zoll-Gerät wird erst im Januar nächsten Jahres erwartet. Der große Tablet-PC wird in schwarz und der kleine in weiß ausgeliefert. Beide haben wahlweise 8GB oder 16GB integrierten Speicher und einen MicroSD-Slot für bis zu 32 GByte. Der 7-Zöller hat eine Auflösung von 480 x 800 und der 10er eine von 1.024 x 768. In beiden schlummert ein ZMS-08-Prozessor, der für genügend Performance sorgt, um HD-Videos flüssig abspielen zu können (720p beim 7Zoll und 1080p beim 10er). Für ein vernünftiges Bild haben die Geräte einen HDMI-Ausgang und lassen sich dank Bluetooth auch Kabellos mit einer Vielzahl verschiedener Creative-Mediageräten verbinden.

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Warum Creative ZiiO Tablet?

Es gibt eine Vielzahl von Gründen, die für das ZiiO-Tablet sprechen. Zum Beispiel ist es deutlich günstiger als vergleichbare Konkurrenz-Produkte. Um eine Hausnummer zu nennen: Die Grundversion des 7-Zoll-Modells gibt es schon ab 249 Euro. Die Geräte können HD-Videos abspielen und haben einige zusätzliche Features wie Creatve Pure Wireless Entertainment. Es handelt sich dabei um einen Bluetooth-Sound-Standard der von vielen verschiedenen Creative Geräten unterstützt wird und für eine bessere Klangqualität sorgen soll.

Außerdem kann man als Hersteller mit einem Android-Tablet nicht viel verkehrt machen. Schließlich ist Android ein bewährtes Betriebssystem und die meisten wissen auf Anhieb wie man damit umgehen muss. Außerdem braucht man sich keine Gedanken wegen zu wenig Anwendungen zu machen. Der Android-Store listet schließlich ein ausreichendes Sortiment.

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    1. das resistive touchscrenn ist nicht unbedingt ein Nachteil.
      Ich benutze es persönlich sehr gerne, vor allem weil ein punktgenaues Navigieren mit stylus möglich ist.

  1. Archos 70 bzw. Archos 101 kosten auch nicht mehr und haben wenigstens kapazitive und multitouchfähige Displays. Beide kann man bereits kaufen und Update auf 2.2 soll bereits im November kommen (steht fett auf der Verpackung). Außerdem gibt es bereits ein App mit dem man problemlos Zugriff auf den Google Market bekommt. Das sind nicht die üblichen kolportierten Mutmaßungen, ich habe ein Archos 101 vor ein paar Tagen bei Saturn gekauft und weiß ausnahmsweise von was ich schreibe ;-)

    Das ZiiO 10 hat übrigens nicht 1024×768 Pixel, wie der Autor schreibt, sondern nur 1024×600.

    PS für GIZMODO: Die Archos Tablets scheint ihr zu ignorieren oder wie? Bei „Top Stories“ finde ich zurück bis Februar nix darüber. Schade eigentlich, aber es gibt ja noch andere Quellen ;-)

  2. Dass die ZiiOs nicht auf Google Andoid-Store zugreifen können hat einen ganz anderen Grund. Sie erfüllen die Mindestanforderungen nicht, da kein GPS verbaut ist. Also müssen sie die langwierige Einzelzertifizierung durchlaufen.

  3. Android ein „vernünftiges Betriebssystem“? Ist doch nicht Euer Ernst? Ich hatte das scheiß OS auf meinem Acer Liquid Smartphone, und konnte nicht mal die einfache Kalender-Funktion aufrufen, ohne das das Telefon gleich Zugriff auf ein Google Konto wollte. Keine Chance, einfach mal das Datum abzufragen. Jede noch so billige Scheißfunke hat einen Kalender, aber mit Android verseucht ist nicht mal das möglich.

    1. Das liegt doch nicht am Betriebssystem. Acer hat eben kein Kalender auf dem Billigteil implementiert. Google war halt so nett Dir einen anzubieten. Das gefiel Dir wohl nicht und am Hintergrundwissen darüber, dass es dutzende andere Quellen für Kalender Apps ohne Google Account gibt, mangelt es Dir offenbar.

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