H. G. Wells prophezeite schon 1943 die Smartphone-Zukunft

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Der britische Autor H. G. Wells ("Der Krieg der Welten", "Die Zeitmaschine") prophezeite eine neue Weltordnung, in der Zeitungen am Ende sind und wir Nachrichten über die Geschehnisse der letzten Stunden über das Telefon abhören würden. Wie recht er hatte.

Zumindest zur Hälfte hatte Wells recht, der vor allem durch seine Science-Fiction-Literatur bekannt wurde. Anstatt den Nachrichtenkanal anzurufen, surfen wir sie mit Apps auf unseren Smartphones ab.

1943 hielt H. G. Wells vor der British Association Conference eine Rede, die selbst heute noch bemerkenswert ist. Sie dauert rund 10 Minuten und ist uns erhalten geblieben. Die BBC hat sie nun auf ihre Website gestellt. Irgendwann mussten wir grinsen, als er den damaligen Journalismus schon als „Prostitution“ entlarvte.

Mich würde ja interessieren, was er heutzutage dazu sagen würde. [Kat Hannaford / Andreas Donath]

[Via BBC. Danke Gary]

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  1. genialer Mann, der mit seinen Romanen zusammen mit denen von „Jules Verne“ für unzählige SiFi/Phantasie Filme die Grundidee bietet.

  2. Muss Tim Taler zustimmen. Wobei ich aber nicht auf seine SciFi/Fantasy-Romane abstellen würde, sondern auf die gesellschaftskritischen Bücher von ihm.

    Ich würde zu gerne seine Meinung zu unserer heutigen Gesellschaft, unserer Probleme und den aufkeimenden Formen der Religiösität hören.

    Oh, und er hat noch Regeln für ein Tabletop-Spiel geschrieben zu einer Zeit, als es solche Spiele noch nicht gab.

    Man kann also sagen, er war in diversen Lebensbereichen ein Visionär – was nicht heißt oder heißen soll, dass er immer richtig gelegen hat/haben muss.

  3. > Wobei ich aber nicht auf seine SciFi/Fantasy-Romane abstellen würde, sondern auf die gesellschaftskritischen Bücher von ihm.

    Aber das ist doch das gleiche!

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