Krasse Bilder der Turbinenexplosion

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Letzte Woche musste ein Qantas Airbus A380 in Singapur notlanden, nachdem eine Rolls-Royce Trent 900 Turbine explodierte. Der Hersteller hat mittlerweile eingeräumt, dass es ein Problem gibt. Wie es aussieht, zeigen eindrucksvoll diese Bilder

Um weiteren Schaden auszuschließen, hat Quantas seiner A380-Flotte für zwei Wochen ein Flugverbot verpasst. Singapur Airlines hat die Trent 900s von seinen drei A380 entfernt, und auch Lufthansa reagierte.

Doch gibt es mehr zu tun als nur den Grund für die Explosion während des Flugs herauszufinden: Nach Angaben von Jon Ostrower von „Flight Global“ führte die Explosion dazu, dass Teile den Flügel beschädigten.

Ursache dafür war der unerwartete Komplettausfall der Turbine. Nur der vordere Teil kann die Rotorenblätter bei einer Explosion fassen, aber der restliche Teil der Hülle ist dafür nicht geschaffen.

Sieht also aus, dass das Sicherheitsprinzip nur auf dem Papier gut aussieht, Rolls-Royce nicht nur ein, sondern zwei Probleme mit der Trent 900 Turbine haben und Passagiere und Crew mächtig Glück hatten. [Jesus Diaz/Jens-Ekkehard Bernerth]

[Flight Global]

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  1. Wenn eine Turbine Explodiert, ist´s egal was drum rum ist. Da wird alles (von der Verkleidung) weggerissen. Bei 12.200 Umdrehungen pro Minute geht eine Turbinenschaufel durch alles wie Butter.

    Was den rest des Fliegers angeht, denke ich nicht, dass dieser sofort Abstürzt wenn nicht grad die Hydraulik beschädigt wird. Da müsste schon das Triebwerk abfallen und dabei die Leitwerke wegreissen.

  2. Ich habe mit die Tage erst mit einem 777 Kapitän über den Vorfall unterhalten. Er meinte, da werde mal wieder eine Mücke zum Elefanten aufgeblasen. Der 380 fliegt auch mit zwei Triebwerken noch problemlos. Dass mal eines ausfällt ist nicht tragisch und passiert häufiger als man denkt. Spektakulär ist hier lediglich, dass es explodierte und halt ein kleines Loch in den Flügel gestanzt hat.

    Nun gut, ich denke ein Loch im Rumpf und/oder in einem Passagier wäre derber gewesen…

  3. Da muss ich dir wiedersprechen „Its me“.
    Es gab da mal einen längeren Bericht im Fernsehen zu der Entwicklung der Royce-Turbine und die erforderlichen Tests dazu:
    Royce musste durch Tests sogar nachweisen (und damals hat das prima funktioniert, wie man im Film sehen konnte), dass die Rotorblätter eben nicht die Turbin durchschlagen! Die haben eine Turbin am Boden auf einem Prüfstand montiert, dann volle Pulle laufen lassen und dann einen Flügel abgesprengt. Dabei ist zwar alles kaputt gegangen (im Inneren) und der ganze Müll nach hinten rausgeflogen, aber die Aussenhülle musste heil bleiben!
    Das ist eben das 2. Problem, das Royce jetzt hat: 1. das Ölproblem und die Ursache für den Schaden und 2. warum doch die Hülle beschädigt wurde.

  4. @joern : Genau diesen Bericht hab ich erst kürzlich gesehen über die turbinenhersteller Rolce Royce!! Ein hoch auf ntv!!!

  5. Ja, voll krass, diese krassen Bilder!

    ^^

    Wie alt sind die Redakteure eigentlich?
    14?
    16?
    Oder woraus sonst, resultieren diese reduzierten rhetorischen Fähigkeiten?
    Oder macht man deshalb einen auf Prolo, um sich dem
    Zielpublikum intellektuell anzupassen?

      1. Sprichs in die Tüte ^^

        PS: Der Name stammt von den Simpsons.

        PPS: Sich aufgrund argumentativer Inkompetenz über Nicks auszulassen, gehört zweifellos zu den peinlichsten rhetorischen Kniffen, die das Netz so im Laufe der Jahre hervorgebracht hat.

  6. Das Problem ist sicher nicht der Ausfall eines Triebwerks – das Problem ist, dass bei einer Explosion wie in diesem Fall der Flügel beschädigt wurde und in den Flügeln die Kerosintanks liegen. Was passiert wäre, wenn sich das entzündet hätte (und sei es erst bei der Landung), kann sich jeder ausmalen. In Madrid haben wir ja leider sehen müssen, was geschieht, wenn ein Flugzeug in Bodennähe in Brand gerät.

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