Der Grenzkonflikt kommt nicht zur Ruhe

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Nicaragua hat eine Verurteilung seitens der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) aufgrund des Einmarsches in Costa Rica wegen fehlerhafter Google Maps Karten verhöhnt.

Google hat zwar den fehlerhaften Grenzverlauf inzwischen korrigiert, Linderung hat das Ganze jedoch nicht gebracht. Wenig vorteilhaft: Die falsch dargestellten 1,7 Kilometer sind schon seit mehr als 100 Jahren Bestandteil einer Kontroverse zwischen den beiden Ländern.

Die Resolution der OAS wurde laut eines „Reuters“-Berichts komplett abgeschmettert. Nicaragua will auch nichts von einer „Invasion“ wissen, sondern behauptet, dass lediglich Sicherheitskräfte Drogenrazzien in dem Gebiet durchgeführt hätten. Zudem habe die OAS nicht die Befugnis, sich in Grenzstreitigkeiten einzumischen. Angesichts der Tatsache, dass Costa Rica keine Armee hat, dürfte der Fortgang des Konflikts spannend werden. [Jack Loftus/Jens-Ekkehard Bernerth]

[Reuters]

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