US-Army bezahlt Millionen für gefälschte Prozessoren

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Stephanie McCloskey steckt so tief im Mist, wie man dort nur hineingeraten kann, wenn man mit Prozessoren handelt. Sie hat mit gefälschten Chips gedealt und diese ausgerechnet dem Militär angedreht. Die Dinger waren so dreckig, dass sie zunächst mal mit Putzmittel gereinigt werden mussten.

Das Militär sorgt sich regelmäßig darum, dass in China gefertigte Prozessoren sabotiert sein oder über Hintertüren verfügen könnten. Im aktuellen Fall handelte es sich aber ganz offensichtlich weder um das eine, noch um das andere, sondern einfach nur um – buchstäblich – Dreck. Doch Dreck schützt vor Strafe nicht. Ms. McCloskey drohen bis zu fünf Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 250.000 US-Dollar. Die 166.000 US-Dollar, die sie verdient hat, muss sie ebenfalls wieder herausrücken. Im Vergleich zu den 15,9 Millionen US-Dollar, die die Army bezahlt hat, sind das aber Peanuts. [Sam Biddle / Tim Kaufmann]

[Via The Register]

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