Mit der Kamera um die Ecke sehen

Die Forscher des MIT sind an der Schwelle eine Kamera zu entwickeln, die es möglich macht, Objekte außerhalb des Sichtfeldes zu erfassen.

Sie wird auf eine offene Tür gerichtet und ein Laser stößt kurze Lichtimpulse aus. Diese prallen mehrmals von der Tür ab und ein kleiner Anteil der Teilchen gelangt zurück in die Kameralinse. Nach einer bestimmten Anzahl von Impulsen beginnt eine Software anhand von Algorithmen ein 3D-Bild zu rekonstruieren, welches vorerst ziemlich simpel aussieht.

Für die reale Umsetzung werden jedoch eine sehr gute zeitauflösende Kamera und ein leistungsstarker Rechner zur Bearbeitung der Signale benötigt. Trotzdessen sind die Macher sehr optimistisch und sehen für dieses Konzept eine Zukunft in der Medizin und beim Militär.

[via derstandard, via spiegel]

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  1. hä, damit kann man doch nicht um die ecke gucken, sondern man nutzt Flächen als spiegel, die im sichtbaren lichtspektrum nicht ausreichend reflektieren….

    1. Wieso?
      Bringt Apple nicht morgen schon die iWand raus?
      Wenn man durch die will, wird man in seine einzelnen Atome verstückelt.
      Diese gehen durch die Teilchen der Wand und auf der anderen Seite kommt man mit einer Jeans und einem schwarzen Wollkragenpulover raus. Achja nicht zu vergessen. Unser Hirn sieht danach auch aus wie das Applelogo.

      1. Komm mir jetzt bitte nicht mit dieser Theorie, dass Licht Bilder transportiert und wenn man in einer Rakete mit 48 Quatrilliarden Meter pro Sekunde fliegen könnte, man theoretisch dem Licht hinterher reisen, eine Leinwand aufstellen und so die Entstehung der Welt ansehen könnte. Schwachsinn! (Nicht weil ich der Theorie widersprechen will, sondern weil wir nun mal nicht so schnell reisen können und auch keine Leinwand -wie groß muss die eigentlich sein und wo genau muss die eigentlich stehen?- mitten im Nirgendwo aufbauen können.)

        Aber darum geht es mir auch nicht. Zum einen werden zwei Probleme in der ersten Quelle genannt, die es zuerst zu lösen gilt:

        Für eine Umsetzung unter realistischen Bedingungen wird ein leistungsfähiger Ultrakurzpuls-Laser benötigt, was für mobile Geräte zurzeit ein Problem darstellt. Zudem braucht man eine extrem leistungsstarke, zeitauflösende Kamera, die es so im Moment noch nicht gibt.

        Und zum anderen kannst du Schlaumeier mir mal ein paar Denkansätze für entsprechende Rekonstruktionsalgorithmen liefern… Selbst auf der Seite dieses Projekts hält man sich da sehr bedeckt.

  2. Finde es auf den ersten Blick auch sehr vielversprechend, das Militär hat denen wohl schon ein vermögen geboten.

    Wann hören die Menschen endlich auf nach Macht und Geld, dem bösen Mammon, zu streben…

    Demütigung, Aufrichtigkeit und vor allem Liebe fehlt so sehr in unserer Welt…

    Ich wünsche euch den Frieden

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