Fotografie: Nadel trifft auf Luftballon

500x_edwarddoubleballoonphoto

Der Hochgeschwindigkeitsfotografie ist es zu verdanken, dass wir diese Bilder überhaupt sehen können. Sie stammen von Edward Horsford und zeigen was passiert, wenn eine Nadel einen Luftballon zersticht, der mit Wasser gefüllt ist. Die Aufnahmen entstanden mit einer D200 von Nikon und zahllosen Ballons.

Der britische Fotograf verwendet gelegentlich eingefärbtes Wasser, um den Bildern einen besonderen Touch zu verleihen. Aber den größten Anteil an der Faszination der Bilder haben die Hochgeschwindigkeitsaufnahmen selbst. Horsford nimmt die Bilder mit einer 1/40.000 Sekunde auf. Der Auslöser reagiert auf Geräusche, die entstehen, wenn der Ballon platzt.

Seinen Flickr-Account nach zu urteilen, experimentierte Horsford über ein Jahr lang mit den Ballons und hat sich in der Zeitspanne stetig verbessert. Sein Handtuchverbrauch wird gigantisch sein. [Kat Hannaford / Andreas Donath]

[Via Flickr, Daily Mail]

Bildergalerie

Tags :
  1. Stimmt schon!
    Um solche kurzen Belichtungszeiten mit einer DSLR zu erreichen bedient man sich jedoch eines tricks. Die Kamera wird auf die übliche Blitzsynczeit (1/250s) oder sogar auf eine Langzeitbelichtung eingestellt. Um jetzt die sehr kurze Belichtungszeit von einer 1/40.000s zu erreichen nutzt man eine Blitzanlage. Je nach Ladezustand des Blitzes brennt dieser mit sehr kurzen Belichtungszeiten ab. Wenn die Umgebung sehr dunkel ist und nur in dem Moment des Blitzes aufgehellt wird, erreicht man solche kurzen Belichtungszeiten.

    1. nen normaler systemblitz reicht auch schon !
      ansonsten stimmt das.
      ist sogar recht simpel einzustellen. habe selber schon fotos mit ‚ball fällt in mit wasser gefüllte schüssel‘ so gemacht. (nikon d300 und nen oller sb blitz)
      aber mit den balons … das gab bestimmt eine riesen sauerei bei dem :-)
      hübsch sind die fotos trotzdem.
      k.

  2. Also 40.000 kann echt nicht stimmen, die meisten Kameras haben eine Blitzsyncro von 1/500 oder ähnlich.

    Schaut euch mal die Bilder von Flash Lab an:

    http://flash-lab.de/

    Die Jungs machen ihre Bilder mit ner Phantom, also es werden Videos in High-High-Res aufgenommen und einzelne bilder rausgenommen. Oder eben mit digitalen Mittelformat-Kameras, bzw. Digital-Rückteilen, da stimmt dann auch wieder die Auflösung!

  3. @Dennis: Die Blitzsynchronzeit ist da völlig belanglos. Ich vermute mal, dass der Fotograf in einem stockdunklen Studio einfach den Verschluss der Kamera.ein paar Sekunden geöffnet hat und während dieser Zeit hat er einen Blitz mit einer Länge von 1/40000s ausgelöst hat. Weil es sonst kein anderes Licht.gibt, ist die Belichtungszeit 1/40000s.

  4. die 1/40.0000 s schafft er locker mit dem sb 900 von Nikon, wenn er nicht volle Leistung fährt. Wahrscheinlich schon bei 1/16 der Volleistung.
    Und wenn’s Licht nicht ausreicht, nimmt der 2 oder 4 von den Speedlights.
    Längstens blitzen die ja kürzer als 1/500 s, deshalb können Kameras, die einen sehr schnellen Verschluss haben, auch mit 1/500 s gesyncht werden, und es wird immer noch die ganze Fläche beleuchtet (ja, Objektive mit Zentralverschluss können noch viel kürzer synchronisiert werden, aber der durchschnittliche Gizmodo-Leser wird die kaum kennen)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising