Forscher finden Diamantenplaneten

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Der extrem heiße Planet Wasp-12b hat eine so hohe Carbon-zu-Luft-Rate, dass Wissenschaftler glauben, dass die Oberfläche des Himmelskörpers aus Diamanten besteht. Der Forschungsleiter: "Ganze Landstriche und Berge könnten aus Diamanten sein."

Es ist der Carbon-reichstePlanet, der jemals beobachtet wurde. Normalerweise haben Planeten ein Carbon-zu-Luft-Verhältnis von 1 zu 2, Wasp-12b hingegen verfügt über mehr Carbon als Luft. Deshalb glauben Forscher, dass Wasp-12b – wo es kein Wasser gibt – in seinem Innern Diamanten haben könnte, doch ist die heutige Technik nicht fortgeschritten genug, den Kern zu untersuchen.

Bevor jetzt das große Diamantenfieber ausbricht: Der Planer ist 1200 Lichtjahre entfernt und verdammt heiß. Zudem soll er verschluckt werden. Diamanten sind also doch nicht immer für die Ewigkeit… [Casey Chan/Jens-Ekkehard Bernerth/mr]

[via The Star, BBC]

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    1. Und jetzt du Ökofritze? Ressourcen sind da um abebaut zuwerden, oder willst du in einer Kalten Höhle ohne Fenster, Strom, Möbel (zb ein warmes Bett) leben?
      Denk erstmal nach bevor du irgendein greenpeacemist verzapfst

      1. Es zeugt seit jeher von der extraordinären Ausstattung einer Spezies mit mentalen Kapazitäten, fröhlich pfeifend exakt den Ast abzusägen, auf dem sie hockt. In der Evolution gab es diesbezüglich bereits diverse Exempel zu bewundern, aus denen man selbstverständlich Schlüsse ziehen kann, aber nicht muß.
        Ihre Kinder, Enkel oder Urenkel, sollten Sie denn jemals welche haben, werden sicher auf ewig dankbar für diese Ihre selbstlose Attitüde sein.

        Apropos Kinder: Möchten Sie sich nicht für den nächstmöglichen Darwin-Award bewerben?

      2. OMG
        Ressourcen werden nur von uns als Ressourcen angesehen, weil wir sie nutzen können und wollen. Sie sind ganz bestimmt nicht DA um abgebaut zu werden. Sie wären auch ohne uns da^^

        Zudem muss man unterscheiden, ob man Ressourcen abbaut und somit ihre Konzentration auf der Welt verringert (Bsp.: Erdöl, Kohle, Diamanten, etc.) oder ob man sie selber reproduzieren kann, um sie dann abzubauen (Bsp.: Holz, Nahrung, Strom aus Wind/Sonne/Wasser/Erdwärme etc.).
        Zudem würde ich Diamanten nicht unbedingt zu Ressourcen im weitesten Sinne zählen, da sie, in der Kosten-Nutzen-Rechnung so gut wie unbrauchbar sind. Die synthetisch hergestellten reichen vollkommen aus.

        Der Film Avatar zeigt wiederum deutlich, wie wir Menschen drauf sind. Wenn wir etwas haben wollen, dann nehmen wir es uns, egal ob eine schwächere Partei/Gemeinschaft darunter leidet.
        Ökofritzen würden eher über die hohen Energiekosten, die für eine solche Reise und den Abbau nötig wären hinweisen. Aber das tut elmex nicht.

        So denke das reicht^^

      3. „Ressourcen sind da um abebaut zuwerden“

        Haha, zu geil. Und Tiere sind zum fressen da, Bäume um daraus Papier zu machen, Wasser um getrunken zu werden. Fragt sich nur wofür der Mensch da ist… aja, einer muss ja die Drecksarbeit erledigen ;-)

  1. Immer das Gleiche im All. Alles potentiell interessante ist viel zu weit weg. So lange Lichtgeschwindigkeit das absolute Maximum bleibt, gibt es für uns da draußen nichts zu holen. Wir sollten uns lieber auf unsere unmittelbare (also erreichbare) Umgebung kümmern. Vor allem um unsere Erde.
    Ich will nicht mal ausschließen, dass es irgendwo im All noch Leben gibt. Aber sehr wohl, dass wir jemals Kontakt herstellen, falls wir den Abstand nicht verkürzen können.

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