Handgemacht: Studenten bauen Achterbahn

reversecowgirl

Die Achterbahn mit dem Namen Reverse Cowgirl wurde von College-Studenten gebaut. Passagiere fallen zunächst senkrecht nach unten, werden dann so gedreht, dass das Gesicht nach unten zeigt und sausen dann einen guten halben Meter über dem Boden zur anderen Seite. Ob der TÜV so was abnimmt?

Das Cowgirl ist gleichermaßen beeindruckend wie beängstigend. Wann immer ich in eine Achterbahn steige, dann versichere ich mich vorher dreimal, dass dahinter ein paar Profis stecken, die das Ding entwickelt, aufgebaut und gewartet haben. Aber das Cowgirl lässt keine Zweifel offen: Hier waren Leute am Werk, die zum ersten und vielleicht einzigen Mal eine Achterbahn gebaut haben.

Das letzte Bild trägt die mysteriöse Unterschrift: „Das Cart in Bewegung (der Passagier versteckt sich darunter)“. Öhm. Ja!

Mike, der die Achterbahn mitentwickelt hat, schreibt dazu: „Jedes Jahr bauen wir eine solche Bahn und jedes Modell unterliegt intensiven Sicherheits-Checks. Bisher wurde noch niemand verletzt und wir tun alles, um Unfälle zu verhindern.

Wir haben nur ein sehr enges Zeitfenster, um die Bahn zu planen, aufzubauen und wieder einzureißen, so dass dieses Jahr nur 20 Leute probefahren konnten. Wir können mit dem Bau nicht beginnen, bevor wir genügend Studenten zusammen haben, die sich daran beteiligen wollen. Andererseits muss die Bahn wieder eingerissen werden, bevor das Semester losgeht, denn danach sind alle zu beschäftigt. Dieses Jahr kamen noch schlechtes Wetter während des Aufbaus und eine Unwetterwarnung dazu, die einen noch früheren Abbau erforderlich machte. Im Endeffekt blieben nur zwei Tage für die eigentlichen Fahrten. Die Vorbereitung eines einzigen Fahrers (mit einem 5-Punkt-Gurt und Helm) nahm 20 bis 30 Minuten in Anspruch, so dass insgesamt nur 20 Leute eine Fahrt absolvieren konnten.“

Die Jungs machen das so gründlich, ich glaube, ich hätte doch mitfahren können. [Kyle VanHemert / Tim Kaufmann]

[Via Flickr, Make]

Tags :

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising