Japanische Multiplizier-Technik teilt Euer Hirn entzwei

japanisch

Als ich das Video dieser japanischen Rechenmethode zum ersten Mal sah, konnte ich es nicht so recht glauben. Dann habe ich es selbst ausprobiert und es funktioniert prima. Ich weiß nur nicht warum, geschweige denn kann ich mir erklären, wie jemand auf diesen Trick kam.

Ihr müsst einfach die Anleitung im Video befolgen und bald könnt Ihr beliebige Zahlen miteinander multiplizieren, in dem Ihr die Punkte im Gitter zählt. [Jesus Diaz / Tim Kaufmann]

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      1. Ja, aber da muß man erst mal drauf kommen, dass man 4 mal keinen Strich machen darf, und wo die nicht vorhandenen Schnittpunkte liegen, die man ja zählen muß :)))

  1. Das Grundprinzip ist recht einfach: X Linien werden Y mal geschnitten, X mal Y entspricht der Anzahl der Schnittpunkte. Der Rest ist entsprechend einer „normalen“ schriftlichen Multiplikation angeordnet (man sieht das ganz gut am Übertrag im 2. Teil des Videos.

  2. ne coole idee das so darzustellen, mathematisch aber ziemlich simpel:
    jede ziffer wird mit jeder anderen multipliziert (ein strich trifft drei striche = 3×1), und durch die anordnung sind die 10er, 100er, etc stellen festgelegt.

  3. sorry aber as sieht doch ein blinder, dass dieses „System“ (fast) nichts anderes ist als das „normale“ system, nur eben graphisch. Da aber das große 1×1 nicht sonderlich schwer ist, hat der graphische nutzen eigentlich keinen Geschwindigkeitsvorteil oder muss man wirklcih um zb 3×1 zu rechen 4 Striche malen???

      1. also 3×1 entspricht einem querstrich mit 3 längstrichen, entspricht 3 schnittpunkten
        meiner meinung nach ist 3×1 immer noch 3…

      2. Doch.
        Ein Strich links oder rechts und die andren drei auf die gegenüberliegende Seite.
        Das Muster muss nicht zwingend rautenförmig sein.

    1. Sign!

      Ausserdem verhindert diese „Technik“ ein Verstaendnis fuer das Multiplizieren. Naja, Gizmodo ist ja der Beweis dafuer, dass die deutsche Technik auch nicht immer ein Verstaendnis fuers Multiplizieren vermittelt…

      1. Also ich finde gerade diese Technik macht deutlich, wie Multiplizieren funktioniert.
        Ich studiere Mathematik und finde auch nicht, dass man Schülern in höheren Klassen dieses System beibringen sollte. Auch rechnet man damit nicht so schnell wie beim schriftlichen Multiplizieren.
        Aber von der Anschaulichkeit her, ist es doch besser als das stupide kleine 1×1 auswendig zu lernen (und später das große, ja wir mussten das auswendig können)…

      2. Oh ihr Clowns,
        wer das genial findet ist nicht zurück geblieben, sondern findet es interessant das, das mit so einer Technik geht. Sagt ja keiner das man damit alltäglich rechnen soll. Ich finde es auch sehr gut das video und die Methode und nein ich hab in der 1. Klasse aufgepasst und kann auch ohne diese Methode multiplizieren. ;-)

  4. ja aber was macht man denn bei

    101 x 2 (klar kann man im kopf rechnen)

    aber es geht ums prinzip wenn die null hinten ist kann man einfach die restlichen zehnerpotenzen anfügen aber so wird das schon schwieriger…

  5. Zusammenfassend funktioniert es so:

    Am Beispiel einer 2stelligen Zahl mit einer 2stelligen Zahl.

    Kreutzungspunkte entsprechen ja einer Multiplikation von x Strichen mit y Strichen.
    Zuerst malt man die Zeherstriche, dann die Einserstriche des ersten Faktors hin. Dann kreuzt man diese mit den jeweiligen Stellen des 2.Faktors.
    D.h ganz vorne hat man die Zehnerstellen miteinander multipliziert (diese werden auf jeden Fall einer Hunderterstelle im Ergebnis sein),
    dann kommen die Zehner des 1. mit den Einsern des 2. + die Einser des ersten mit den Zehnern des 2. (die ergeben dann die Zehner des Ergebnisses),
    und schließlich die Einserstellen beider Zahlen multiplizieren (resultiert in die Einserstelle im Ergebnis).
    „x gemerkt“ Regeln gelten wie immer.

    Im Prinzip ist es das gleiche wie:

    21 * 13=
    1*3 3 Einser * Einser= Einser
    2*3 60 Zehner*Einser= Zehner
    1*1 10 Einser*Zehner= Zehner
    2*1 200 Zehner*Zehner= Hunderter
    = 273

    Aber in der Tat eine interessante Idee. Da muss man sich keine Gedanken machen, welche Stellen man gerade miteinander multipliziert und zu welcher Stelle das im Ergebnis wird. Bei kleineren Stellen, also bis 3 ungefähr ist die Strichmethode visuell einfacher, aber bei höheren Stellen bekommt man da recht schnell was ziemlich unübersichtliches könnt ich mir vorstellen.

    Eine Null müsste man halt auch irgendwie kennzeichnen.
    Vielleicht eine Schlangenlinie!

  6. Ganz ehrlich, Gizmodo, wie haltet ihr diese ständigen Nörgler und Besserwisser aus, die fast jeden eurer Artikel kritisieren und nicht begreifen, dass wirklich keiner sie zwingt, hier eure Seite zu lesen!

    Mir wäre da schon echt die Lust vergangen!!!

    Also an dieser Stelle mal ein dickes Lob an Euch!!! (^_^)

    Und an die Leute, die mal hier in diesen Artikel rummaulen. Ich hatte eine 2 in Mathe.
    Und dennoch finde ich das genial. Klar rechne ich ab jetzt nicht mit diesen Schema, aber meinen Neffen und Nichten werde ich mal diese Technik vorführen. Wetten, dass sie davon erstaunt sind und es selber mal probieren wollen. So ist das eine gute Übung im trockenen Mahtealltag!

    1. *ACK* das ist was das Bildungssystem hierzulande braucht, das ganze trockene Zeug mal interessanter zu gestalten.

      Einfach über die „sinnlosen Posts“ hinwegsehen, die verstehen halt nicht das es auch Menschen gibt die eher andere Lernmethoden bevorzugen bzw. benötigen.

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