Julian Assange unterzeichnet $1,3 Mio Buchdeal zur Deckung seiner Prozesskosten

Julian Assange "muss" seine Memoiren schreiben, um die Kosten seines aktuellen Rechtstreits und die mittlerweile astronomisch hohen laufenden Kosten von WikiLeaks decken zu können. Wenn irgendein Buch einen PDF-Leak verdient hat, dann dieses.

Laut dem Guardian soll Assange dies der Sunday Times gestanden haben. „Ich möchte dieses Buch nicht schreiben, aber ich muss. […] Ich habe bereits £200.000 für Prozesskosten ausgegeben. Außerdem muss ich mich doch selbst verteidigen und WikiLeaks am laufen halten.“ Zudem  erklärte er, dass  sich WikiLeaks Kosten für rechtliche Angelegenheiten auf ungefähr $770.000 belaufen. Eine Summe, die durch tägliche Spenden in Höhe von $135.000 gedeckt war, bis die Banken dem einen Riegel vorgeschoben haben. [Klaus Deja / Gary Cutlack]

[via Guardian]

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  1. Wieso hat es das Buch verdient, „geleaked“ zu werden? Das wäre für die Sache wohl eher kontraproduktiv, oder? Ich weiss nicht, ob die Vorwürfe stimmen. Ich weiss auch nicht, ob ich Herrn Assange besonders mag. Was ich aber weiss ist, dass Wikileaks (und das ist, weissgott nicht er alleine) eine Entwicklung Eingang gesetzt hat, die nicht mehr aufzuhalten sein wird, ohne den Geschmack „Zensur“, bzw. „Diktatur“ zu haben. Und deshalb gebührt Herrn Assange jede Unterstützung. Sein Buch zu raubkopieren ist da sicher kaum hilfreich.

  2. Tja, jeder ist käuflich…
    Wikileaks Hype, in einem Jahr hört man nicht mehr viel davon. Zwar kommt noch das ein oder andere ans Licht, aber das interessiert dann keine Sau mehr. Denn mal ehrlich, zwar wissen wir nun wie ungerecht alles ist und wer wen anschwärzt, aber hat sich sei dem was geändert? Nö, die einzigen die ans Bein gepisst bekommen sind diejenige die die Infos bsorgen und veröffentlichen.

  3. Ich frage mich warum man so behandelt wird wenn man nur die wahrheit an das licht bringen will unserer gesellschaft geht den bach runter

  4. Weil es wohl ausreichend Leute gibt, die kein Interesse daran haben wenn bestimmte Wahrheiten ans Licht kommen. Das ist jetzt so neu und erstaunlich nicht, insbesondere, wenn man die schmutzigen Geschäfte und Handlungen von Staaten offenlegt. Nebst dem ich mal behaupten würde, dass so ziemlich jeder Staat im Rahmen seiner Möglichkeiten da ausreichend „Leichen“ im Keller hat.

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