USA: Sicherheitspersonal an Flughäfen erhält Bonus bei Fund verbotener Gegenstände

Die Washington Post hat einen interessanten Artikel veröffentlicht, nach dem die TSA (amerikanische Behörde, zuständig für Sicherung der Flughäfen) ihre eigene Arbeit durch private Sicherheitsunternehmen erledigen lässt. Die Zeitung fand heraus, dass im Geschäft mit der Sicherheit Wettkämpfe unter den Mitarbeitern ausgetragen werden, bei denen sie Geld gewinnen können.

Die Mitarbeiter treten in Tournieren mit lukrativen Preisen gegeneinander an. Ein Unternehmen beschreibt es wie folgt:

„Es gibt attraktive Boni.“ sagte Berry. „Wir müssen gleich gut oder besser als die Staatsangestellten sein. Dafür bieten wir Anreize.“

Einige Spiele sind einfach: Die Mitarbeiter sollen verbotene Gegenstände und explosives Material im Handgepäck der Reisenden finden. Zu den schwierigeren Spielen gehört das knacken von Kofferschlössern und das identifizieren von Test-Terroristen auf Überwachungsvideos.

Ein Belohnungssystem für das Sicherheitspersonal ist prinzipiell keine schlechte Idee, sofern es nicht die Gefahr birgt, dass Mitarbeiter das System ausnutzen. Möglicherweise führt es zu einer Vielzahl grundloser Taschendurchsuchungen, nur um den größtmöglichen Bonus zu bekommen.

Den vollständigen Bericht gibt es bei der Washington Post. [Klaus Deja / Casey Chan]

[via Washington Post]

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        1. Kann ich bestätigen, als meine Mutter nach Asien geflogen ist, wurde ihr Koffer geöffnet. Wir hätten es ehrlich gesagt nicht bemerkt, da der Koffer wieder zugesperrt wurde und der Gurt wieder befestigt wurde. Nur ein Zettel war ein Hinweis darauf, dass der Zoll unseren Koffer geöffnet hatte.

          Ich frage mich bloß wieso. In dem Koffer waren nur Klamotten drin…

    1. Das Schlösserknacken an Flughäfen beschränkt sich größtenteils auf den Einsatz eines Bozenschneiders. Zumindest an den großen Deutschen Flughäfen gibts ne Box mit Kofferschlüsseln der gängigen Herstellern, aber den passenden rauszusuchen dauert einfach zu lang…

        1. Die Koffer werden selbstverständlich nur geöffnet, wenn die Software / der Operator am Röntgengerät meint, eine auffällige (aber meistens ungefährliche) Struktur erkannt zu haben, was oft genug vorkommt.

  1. die usa mutieren zum totalitären staat.

    fingerabdrücke, speichelproben, retinascans, checken digitaler datenträger bei der einreise und jetzt noch das. wenn ich nicht unbedingt muß reise ich da nicht mehr ein. sollen sie doch ihre eigenen bürgen quälen mit no flight lists und dem patriot act ich muß da nicht mehr hin.

    tschüß usa ich kann auch ohne euch
    kuno van euten

  2. Man möchte ja kein Korinthenkacker sein, aber in dem Artikel sind mindestens 2 absolut grausame Rechtschreibfehler. Wer sie findet, darf sie behalten.

  3. Wie lange wird es wohl noch dauern bis sie jemand so einen Gegenstand unterschieben, um „Kopfgeld“ zu kassieren?

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