Was kann das bloß sein?

Wer kann erraten, was das hier ist? Etwa ein Einkaufswagen für Obdachlose? Eine altmodische Waschmaschine? Oder doch ein komisch aussehender Grill? Es ist nichts von alledem.

Dies ist ein handgemachter hölzerner Schlitten, welcher früher für den Fischfang benutzt wurde. Der Mann auf dem Bild ist Adrian Sellick und der wahrscheinlich letzte Mensch weltweit, der diesen Schlitten zum Fischen einsetzt. Hier erklärt er wie dieser funktioniert:

„Man legt sich auf den Bauch und drückt den Schlitten durch das Watt. Diese Technik erlaubt es mir bis an den Rand der Ebbe zu gelangen, um dort Pfähle in den Schlamm zu schlagen. Auf diesen kann ich schließlich meine Netze spannen und Garnelen fangen.“

Sobald die Ebbe kommt zieht sich das Wasser zurück und die Garnelen kommen zum Vorschein. Im Winter lassen sich zusätzlich Dorsche und Merlans fangen und im Sommer Rochen und Wolfsbarsche.

Da keins der Kinder Sellick’s dieses alte Handwerk für sich entdeckt hat, bleibt die ganze Hoffnung bei den Enkeln. Ansonsten wird es wirklich niemanden mehr geben, der einen solchen Schlitten noch benutzt. [Casey Chan/Helene Gunin]

[via Telegraph]

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    1. Tach!
      Richtig und heute war ich NDR ein Bericht über den letzten Reusenfischer der mit 4 Hunden zu seinen Reusen fährt.

      Bis den

  1. Der Autor ist schon so verAppelt und digitalisiert, der erkennt nichmal mehr nen Schlitten. Der typ mit dem Teil hat sich bestimmt auch gefragt warum ihn da einer drüber fragt.

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