Bowers & Wilkins Zeppelin wird AirPlay-tauglich

bwzepair

Der neue Zeppelin Air ist die Lady Gaga unter den Lautsprechern - er sieht krass aus, ist unterhaltsam und beherbergt ein paar aktualisierte, elektronische Komponenten. Außerdem bringt er die AirPlay-Funktionalität aktueller iPads und iPhones so richtig zur Geltung. Ihr drückt einfach ein paar Tasten und schon erfüllt der Zeppelin den Raum mit Musik.

Ich hatte kurz Gelegenheit, das AirPlay zu testen. Naja, ein bisschen. Die Hallen der CES sind so voller Funknebel, dass es keinen wirklichen Spaß macht, hier ein Produkt zu testen, das über WLAN angesteuert wird. Es gelang mir nicht, mein eigenes iPhone mit dem Zeppelin zu verbinden, den ich an B&Ws Messestand vorfand. „Im Zweifel für den Angeklagten“ heißt es, und so will ich mal glauben dass es an den widrigen Rahmenbedingungen lag und nicht an AirPlay oder dem Zeppelin. Zumindest fand ich einen B&W-Mitarbeiters, dessen iPad bereits mit dem Zeppelin verbunden war.

Der Zeppelin, der jetzt 150 statt 100 Watt leistet, klingt einfach großartig. Gut, für 600 US-Dollar darf man das auch erwarten. Durch all die Messegeräusche hindurch ertönte Louis Armstrong so präsent, dass es sich nach allem anhörte, nur nicht nach „iPod Dock“. Außerdem funktioniert AirPlay – wenn die Verbindung klappt – prächtig. Mit dem Netzwerk verbinden, „Zeppelin“ auswählen und schon spielt die Musik. [Sam Biddle / Tim Kaufmann]

Im englischsprachigen Originalbeitrag findet Ihr ein Video, das den Zeppelin in Aktion zeigt.

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  1. Wenn sie diesen iPodhalter komplett weg gelassen hätten und nur den Lautsprecher so allein stehend gebaut hätten, hätte ich es echt klasse gefunden!

  2. „Lady Gaga sieht krass aus, ist unterhaltsam und beherbergt ein paar aktualisierte, elektronische Komponenten?“

    nunja, wie dem auch sei, ich bin ja der meinung, dass, abgesehen von demairplay feature, das neue zeppelin mehr oder weniger ein downgrade ist – zumindest was die verarbeiteten materialien angeht; hier ist das vorgänger modell deutlich wertiger – das wird scho beim blick auf die rückseite klar: „plastik“ (achtung: extra in anführungszeichen!) anstatt stahl, was nur ein punkt wäre.

    desweiteren, natürlich rein subjektiv, fand ich das alte, schmalere dock doch weitaus eleganter.

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