Laservermessung: Nottinghams unterirdische Stadt

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Das Höhlenlabyrinth unter der Stadt Nottingham ist uralt und diente im 13. Jahrhundert Soldaten zur Belagerung. Jahrhunderte später wurde ein Teil davon als Schlachthof verwendet. Nun wurde alles was davon noch übrig ist mit einem 3D-Laserscan genau vermessen.

Das Bild zeigt die Karte der Peel Street Caves. Die frühere Sandsteinmine wurde im 2. Weltkrieg als Luftschutzbunker verwendet. Einige der Häuser in der Umgebung sitzen direkt auf den Höhlen und haben im Keller einen direkten Zugang dazu. Für Kinder muss das ja eine wahnsinnige Verlockung darstellen.Man stelle sich das vor! Ein Tunnelsystem direkt unter dem eigenen Haus.

Hier sieht man Mortimer’s Hole. Über diesen Eingang sollen Soldaten von Edward III angeblich in die Burg von Nottingham eingedrungen sein und Roger de Mortimer 1330 gefangen genommen haben.

Im Rahmen der Vermessung wurden rund 450 Sandsteinhöhlen unter Nottingham untersucht. Das Goose Gate hört sich zum Beispiel sehr interessant an:

Das Höhlensystem wurde in unterschiedlichen Zeitperioden genutzt. Zum Beispiel als Malzdarre und Quelle sowie als Schlächterei. Sogar einige behauene Säulen aus dem Mittelalter sind dort zu finden. Und auch heute sollen die Höhlen wieder genutzt werden – zum Beispiel als Bar und Restaurant. [Kyle VanHemert / Andreas Donath]

[Via Nottingham Cave Survey, BLDG Blog, io9]

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Tags :
  1. „diente im 13. Jahrhundert Soldaten bei der Belagerung eine Heimstatt“ ??
    „Ein Eingang – , – über den Soldaten“

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