Darum solltet Ihr morgens nicht als erstes E-Mails abholen

21050590_023520ecf2_z

Blogger Sid Savara erklärt, warum es die Produktivität killt, wenn Ihr morgens als erstes nach Euren E-Mails schaut.

Wenn man Savaras Beitrag zusammenfasst, dann läuft es darauf hinaus, dass der Blick in den Posteingang einem die Kraft raubt, sich mit voller Kraft auf ein wichtiges Projekt zu konzentrieren. Ihr steht sozusagen auf und beschäftigt Euch als erstes mit dem, was anderen Leuten wichtig ist:

„Sobald Du morgens aufstehst, arbeite für 45 Minuten an etwas wichtigem und hole erst dann E-Mails ab. Wenn Du es aushältst, warte noch länger. Je länger Du es schaffst, zu ignorieren, was draußen vor sich geht, um so länger kannst Du an dem arbeiten, was Dir wichtig ist. Du weißt einfach nicht, welche Feuer da draußen brennen, kein Sonderangebot lenkt Dich ab und auch von dem witzigen Video, dass Dein Kumpel geschickt hat, erfährst Du nichts.“

Savara sagt auch, dass man beim Aufwachen schon wissen sollte, an was man am jeweiligen Tag arbeiten will. Was haltet Ihr von dieser Strategie? Kommt Sie für Euch in Frage? Lasst es uns über die Kommentare wissen. [Whitson Gordon / Tim Kaufmann]

[Via Hacker News]

Tags :
  1. Das klappt gut, kann ich bestätigen. Falls möglich lege ich mir Vorabend die ToDo-Liste auf den Schreibtisch. Blöd sind nur SMS Benachrichtigungen, die kann man schwer ignorieren…

  2. Ein guter Gedanke! Wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben, dass alleine schon die Erwartungshaltung, was wohl alles Nettes, aber auch Schlechtes, in meinen Mails auf mich warten könnte, meine Produktivität und Lust, was zu schaffen, gewaltig einschränkt. Und etliche Mails verführen mich sowieso, erst mal ein bisschen zu surfen.

  3. ohhhh….das ja mal ganz was neues.

    die mails sind natürlich schuld an der ablenkung.
    nicht etwa der jenige der sich bewusst dessen, dass er wichtigeres zu tun hat, ablenken lässt.

    und morgen erklärt mir dann ein blogger, dass es besser ist beim auto fahren auf die straße zu schauen anstatt auf mein handy, weil ich ja abgelenkt werden könnte.

    das fällt wohl unter die katzegorie „tips für reallife-versager“………….:)

  4. mhm, die Idee stimmt :)

    Bloß sollte man das mit dem vorher vornehmen nicht unbedingt übertreiben xD
    Denn wenn ich mir z.B. in der Nacht vorm schlafen gehen überlege, was ich am nächsten Tag so alles coden muss und damit unter Zeitdruck stehe wird das garantiert eine schlaflose lange Nacht xD

  5. Hmmm…

    Da mag ich nicht ganz übereinstimmen……..

    Ich überlege bevor ich ins bett gehe was am nächsten tag ansteht……
    Meist teile ich mir alles soweit auf das ich mit dem schwierigsten anfange mir dafür ein Zeitlimit setze und wenn ich dies überschreite dann gibts ne pause…… und das nächste Thema wird angefangen.

    Wenn ich eine Nacht drüber schlafe fällt mir auf was ich am abend davor (2Tage zuvor) falsch angedacht hab.

    Wenn ich richtig gedacht habe bleibe ich immer im zeitlimit und kann mich ruhig auf die nächsten skripts konzentrieren.

    Wenn ich am Abend vorher nicht drüber nachdenke dann kommt alles auf einmal und ich bin viel zu verwirrt mit allen aufgaben.

    Wenn ich also frühs meine Mails lese kann ich meinen Gedachten zeitplan eventuell noch überarbeiten und besser koordinieren.

    Bin bis jetzt immer gut durchgekommen mit der Einstellung… „ThumbsUp“
    =)

  6. Kommt für mich persönlich extrem punktgenau:

    Hatte neuerdings meine Morgenlesezeit auf 90 Minuten ausgedehnt.
    Geht gar nicht.

    Daher: Guter Tipp!

  7. „Savara sagt auch, dass man beim Aufwachen schon wissen sollte, an was man am jeweiligen Tag arbeiten will.“
    Klingt nach Workaholic.

  8. Tipp:
    Alle Benachrichtigungen von Outlook ausschalten! Sonst ist man nur am Reagieren. Lieber drei feste Zeiten am Tag für Emails.

  9. Theorie und Praxis sind immer zwei paar Schuhe. So auch hier: Ich kann gar nicht die Mails anderer ignorieren da ich die Arbeit anderer prüfe und Aufträge erledigen muss. Bevor ich mich an meine Arbeit mache muss ich das erst erledigen, sonst habe ich hinterher noch viel mehr Arbeit. So geht es vielen hier.

    Das Lesen von Fun-Mails & Co. kann man auf der Arbeit komplett lassen, so einen Quatsch lösche ich ungelesen. Der Tipp ist daher, theoretisch gut, praktisch aber nicht bei jedem anwendbar.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising