Hier ist er: Der erste Hund mit Fernbedienung

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Hunde sind schlau. Sie überwinden Hindernisse und helfen uns dabei, Lawinenopfer, Waffen und Drogen aufzuspüren. Aber sie lassen sich auch leicht ablenken. Da kommt diese Computer-Funkfernsteuerung mit GPS gerade recht. Sie soll darauf abgerichtete Hunde mit akustischen Signalen und Vibrationen auf Kurs halten.

Die von der Auburn University entwickelte Ausrüstung soll eines der größten Probleme bei der Arbeit mit Hunden lösen: Sie müssen nahe bei ihrem Hundeführer bleiben, um konzentrierte Arbeit zu leisten. Schnallt man dem vierbeinigen Freund dagegen GPS-Empfänger, Prozessor und Funkstation aufs Kreuz, lässt er sich von einem Computer aus der Ferne zu einem Ziel lenken. Der Computer löst dabei zum Beispiel vibrierende Flächen auf der linken oder der rechten Seite des Rumpfes aus, um den Hund zu dirigieren. Der Hundeführer liegt derweil vermutlich in der Hängematte und schlürft Margaritas.

In ersten Tests folgte der Versuchshund namens Major in 80 Prozent aller Fälle den vom Computer erteilten Kommandos, der seinerseits mit einer Präzision von 90 Prozent arbeitete. Paul Waggoner, der leitende, wissenschaftliche Mitarbeiter am zuständigen Institut, weist darauf hin, dass man kein schlechtes Gewissen haben solle, weil die neue Technik den Menschen in die Lage versetzt, Hunde dorthin zu schicken, wo sie sich selbst nicht hintrauen. Vielmehr sei es so, dass Hunde sehr talentiert darin seien, Gefahren auszuweichen und sich ggf. zurückzuziehen – und dass der Mensch den Hund in solchen Situationen eher behindere. [Kyle VanHemert / Tim Kaufmann]

[Via Discovery, PopSci]

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  1. Hoffentlich hat das Gerät ne Kamera… sonst wäre es ja unmöglich zu überprüfen ob es sinnvoll ist den Hund in eine Richtung zu schicken.

    1. Ach..
      und ich denke das der Hund maximal 15 min konsquent reagieren wird. Ein Hund braucht Bestätigung, diese bekommt er durch den Menschen.

  2. Ich finde das geschmacklos und mehr als umoralisch!
    Der Hund, der sich immer wieder als treuestes Geschöpf und bester Freund beweist,
    darf nicht zum Werkzeug umfunktioniert werden! Demnächst schicken wir also Hunde
    durch Minengebiete und lassen sie ins feindliche Messer laufen?
    Warum trauen wir uns denn nicht in diese Gebiete? Sind es denn nicht auch die Menschen,
    die diese Gebiete erst so gefährlich machen?

  3. was für ein schwachsinn? dakann ich mir doch gleich einen toten gefühllosen roboter kaufen!

    nimmt man eine pfeife, konditiniert den hund mit verschiedenen tönen auf die jeweilige richtung und fertig. dabei arbeitet man wenigstens mit seinem hund zusammen!

  4. Endlich mal eine coole Erfindung. Hoffentlich wird das auch im zivilen Bereich nutzbar und man kann die Töle abends alleine rausschicken. Einfach in der lokalen GIS-Anwendung eine Route planen (einmal um den Block, kurz auf die Wiese ka***en, dann zurück im Spurt), den Hund rausschicken und er flitzt los.

    Unter solchen Umständen kann man einen Hund halten um damit im Park und Supermarkt Frauen anzugraben und abends die Sportschau gucken ohne raus zu müssen!

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