Botnetze werden zur Gefahr für Smartphones

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Wenn Nerds vor zwei Dingen angst haben, dann sind das die Zombieapokalypse und Malware auf ihrem Smartphone. Sieht ganz danach aus, als läge letzteres in nicht allzu großer Ferne.

Die Forscherin Georgia Weidman hat einen Android-basierten Schädling entwickelt, der angeblich in der Lage ist, das erste Botnetz aus Smartphones aufzubauen. Botnetze werden meist für zwielichtige Aktivitäten wie DDoS-Attacken oder Spam verwendet. Weidmans Botnetz kann sogar in die Telefonfunktionen der besetzten Geräte eingreifen.

Weidman stellt klar, dass Handys im Moment noch über ausreichend gute Sicherheitsvorkehrungen verfügen. Trotzdem wird sich Malware auf Smartphones sich in Zukunft zunehmend zu einem Problem entwickeln. [Klaus Deja / Adrian Covert]

[via Technology Review]

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  1. Ja logens wird diese Zeit kommen. Wie vielleicht 2-3 Leute wissen sollten sind diese „Smartphones“ ja sowas wie Computer (Rechenmaschinen) und diese sind ja nun schon längere Zeit nicht mehr vor solchen Schädlingen geschützt.

    Wer überlegt handelt, für den wird das auch in Zukunft kein Problem sein.

  2. überlegt handeln ist leider nicht. entweder ich will ein smartphone, dann eben aus dem grund um anwendungen darauf zu installieren, oder ich will keins.
    wenn ich jedoch anwendungen installiere dann ist es momentan kaum erkennbar was die anwendung genau treibt. effektive virensysteme oder firewalls / telefon firewalls gibt es noch nicht, und selbst wenn: die leistung von smartphones ist ohnehin begrenzt, der akku noch mehr. eine aktive virenlösung würde beiden ressourcen schnell ein ende setzen.

    zudem: selbst ohne anwendungsinstallation oder sonstiges, viren verbreiten sich je nicht nur durch den aktiven download, sondern auch den passiven. emails abrufen, im netz surfen, PDFs lesen: über all diese wege und noch viele mehr kann man sich leicht einen schädlich einfangen. email clients und browser für smartphones weisen besonders viele schwachstellen auf da sich momentan noch keine comunity wie etwa bei firefox dafür interessiert.

    vorinstallierte standard software von herstellern ist dabei auch ein grund nachdenklich zu werden.

    und das ist ja noch längst nicht alles. kostenlose wlan hotspots erfreuen sich großer beliebtheit. kaum einer denkt über die gefahren nach.
    jeder hotspot ist ein potentieller MITM attack host.
    und selbst bei vertrauenswürdigen wlan hotsports ist es heute bei den meisten internetseiten sehr einfach möglich die aktive ssl session anderer nutzer zu kapern da meist nur der login ssl verschlüsselt ist und die spätere authentifizierung über cookies läuft welche mitgelesen werden können sofern WEP, WPA mit TKIP oder garkeine verschlüsselung genutzt wird. WPA2 mit AES ist je leider noch immer relativ selten und auch da ist es ja nur eine frage der zeit bis es nicht mehr sicher ist.

    also eine schier entlos lange liste mit gefahren.

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