Britischer Satellit mit Android-Technik an Bord

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Die Kommunikationskomponenten in Handys und Satelliten unterscheiden sich nicht besonders voneinander - sieht man einmal davon ab, dass die einen hunderttauschende von Euro kosten und Smartphones im Vergleich fast geschenkt sind. Die Gesetze der Massenproduktion eben. Eine britische Firma will nun Technik aus Android-Smartphones im Weltall einsetzen.

Nach Informationen von Wired will die Uni Surrey und die ortsansässige Firma Surrey Satellite Technology zusammen einen kleinen Satelliten bauen, der STRAND- 1 heißen soll und Teile eines Android-Smarthones enthält. Sie dienen zur Kamerasteuerung und dem Versand der Bilder aus dem All.

So ganz trauen die Wissenschaftler dem Android-Part ihres Satelliten allerdings nicht. Sie haben einen zweiten Rechner konstruiert, der erst einmal alle Funktionen des Smartphones überwacht. Funktioniert es wie vorgesehen, wird der Überwachungscomputer deaktiviert.

Der fast quadratische Satellit hat ein Kantenmaß von rund 30 cm und wiegt gerade einmal 5 kg. Er soll noch dieses Jahr ins All befördert werden. [Adrian Covert / Andreas Donath]

[Via Wired]

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  1. Was meint ihr was die beweisen wollen? Dass nicht speziell für den Weltraum entwicklete Hardware auch dort funktioniert. Ja toll, das wird wohl auch mehr oder weniger so sein. Aber heisst das man kann demnächst einen normalen PC in ein Kommunikationssatelliten stecken der die dortigen Aufgaben übernimmt – sicher nicht! Dafür ist das Zeug schlicht und ergreifend nicht angepasst und auch mal abgesehen von der harten Bedingungen ist unsere Elektronik Massenware soweiso nicht für den längeren Dauerbetrieb entworfen worden sondern nur für sehr kurze Zeiträume.
    Bei dem Projekt geht es auch gar nicht um das oben genannte Durchzsuetzen, sonder einfach um die ganze Sache nur mal zu testen. Irgendwie hat G. den Sinn hier nicht verstanden und einfach nur ein bisschen Bla Bla abgeschrieben, wie immer halt,vor allem das hier
    „Die Kommunikationskomponenten in Handys und Satelliten unterscheiden sich nicht besonders voneinander “

    WTF??!?!

    Anstatt hier sich nur auf den Andorid-Aufhänger zu stürzen wäre es doch mal angebracht richtigen Journalismus zu betreiben und Informationen zu bringen worum es bei diesem Projekt der uni wirklich geht… aber ne, ist ja Gizmodo…

  2. Ein Porsche 911 unterscheidet sich von einem VW Polo auch fast nicht… wenn man keine Ahnung hat oder nur einen kurzen Blick drauf wirft. Ich will ein Smartphone sehen dass bei den Bedinungen wie sie im All herrschen nicht den Geist aufgibt. Kein Wunder dass die „Wissenschaftler“ einen Zweitrechner an Board haben: Fällt das „Android“-Gerät aus (als hätte Windows Mobile/Windows Phone oder MacOs-was-auch-immer nicht auch funktioniert) haben sie so wenigstens ein BackupSystem… fly little robot and do not freeze!

    1. Nein Windows oder iOS hätte nicht funktioniert, da es sich hierbei um keine Open-Source Software handelt, also hätten die Wissenschafftler noch fette Lizensgebühren an Microsoft bzw. Apple zahlen müssen, und selbst dann gehts wahrscheinlich noch nicht, da man das OS ja nicht verändern darf.

      Android ist Open-Source und man kann es nach belieben abändern, google juckt das nicht.

  3. „sieht man einmal davon ab, dass die einen hunderttauschende von Euro kosten und Smartphones im Vergleich fast geschenkt sind.“

    „hunderttauschende“… merkwuerdiger dialekt…

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