Todesstrahl: 5.800 Spiegel auf einer Sat-Schüssel

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Es wirkt schon ein wenig beunruhigend, wenn diese Fahrstuhlmusik läuft, während Eric Jacqmain seine Satschüssel vorführt, die er innen mit 5.800 winzigen Spiegeln ausgekleidet hat. Wenn die Sonne hineinfällt, wird es ganz schön hell.

Der 19jährige aus dem US-Bundesstaat Indiana hatte nur 90 US-Dollar in seine Satsolarschüssel investiert. Dadurch war es auch kein so großer Verlust, als das Gerät bei einem Feuer zerstört wurde.

Wie man im Video sieht, konzentriert die Schüssel das Licht auf einen ungefähr einen Quadratzentimeter großen Bereich. Alles, was in diese Todeszone kommt, fängt sofort Feuer.

Jetzt baut Jacqmain übrigens schon an einem Nachfolger seiner Schüssel. Die ist größer und mit 32.000 Spiegeln ausgestattet. Sollte sein Land irgendwann einmal in Gefahr geraten – man wird Jacqmain zur Hilfe rufen. [Kat Hannaford / Tim Kaufmann]

[Via Eric Jacqmain, Daily Mail]

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    1. Nein ein großer wäre besser, so wie bei den Teleskopen.
      Jedoch wäre dieser viel schwieriger herzustellen.

      Wenn man lauter kleine Spiegeln nimmt hat man den Nachteil das man keinen klaren kleinen Brennpunkt bekommt, aber ich glaube den braucht er nicht, da er schon genug Hitze erzeugen kann.
      Dafür bekommt man diese aber wesentlich günstiger und das ausrichten ist einfacher.

  1. Daürber habe ich gerade auch nachgedacht.
    Es kommt denke ich darauf an wie groß die Gesamtfläche des eingefangenenen Lichtes ist, also die Gesamtfläche des Satellitenschüssel in diesem Speziellen Falle.
    Und dann kommt es darauf an wie gut die Lichtmenge auf einen Punkt gelenkt wird.
    Und das funktioniert mit vielen kleinen Spiegeln besser als mit 2.

  2. Wie hat er die kleinen Spiegel so ausgerichtet, das die alle auf dieses kleine fleckchen zeigen? cO … Da ist man echt versucht so etwas nachzubauen …

  3. Könnte man sowas nicht einsetzen um Wasser zum Kochen zu bringen = Wasserdampf —> treibt Turbine an –> erzeugt Strom…?

    Also ich stell mir das dann auf einer größeren Fläche vor beispielsweise in Wüstenregionen (99% des Jahres strahlender Sonnenschein).

  4. Warum er mehrere kleine Spiegel anstatt eines (wahrscheinlich noch effektiveren) einzelnen gewölbten Spiegels benutzt hat? Ganz einfach: Es ist billiger solch kleine handelsübliche Spiegelchen zu kaufen (bzw. von einer Discokugel abzukratzen) als sich solch einen gewölbten Spezialspiegel produzieren zu lassen. Sonst wär er nie auf einen Wert von 90 USD gekommen :)

  5. Man könnte eine übliche Sat-Schüssel verchromen lassen.
    So wird die Wurst 2011 umweltfreundlich gegrillt :-)
    Ihr bringt mich auf Ideen…

  6. Richtig als Energiequelle gibt es so was schon und solche Solarparks die nach diesem Prinzip Funktionieren gibs auch schon.

    Grills die nach dem Prinzip funken gibs auch schon aber nach einem Test einer nicht ganz so fachlich Fernsehsendung sind die kaufbaren Versionen davon noch nicht sehr praktisch.

  7. Alufolie in die Schüssel kleben, dann hat man eine große spiegelnde Fläche, kommt aber vom Wirkungsgrad warscheinlich nicht ganz an Glasspiegel ran…

    Ich stells mir recht schwierig vor, die kleinen Spiegel auf einen Punkt auszurichten, zumal die nie alle rechtwinklig sind, wenn man die in Massen kauft…

    1. jetzt muss da einfach noch eine linse for, die dass licht noch mehr konzentriert und man hat ein lazer der eisen durchschneidet :P

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