Rollstuhl der Zukunft ist ein Ruderboot auf Rädern

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Aktuelle Rollstühle sind für Entwicklungsländer mit ihren schlechte Straßen nicht besonders gut geeignet. Außerdem gibt es dort selten behindertengerechte Gebäude. Deshalb wurde nun der Leveraged Freedom Chair (LFC) entwickelt. Er schafft höhere Steigungen und ist robust gebaut.

Der LFC wird aus Fahrradbauteilen hergestellt. Ein Hebelsystem sorgt für die Fortbewegung und dient zum Manövrieren. Die unterschiedlichen Griffpositionen machen durchaus Sinn. Eine höherer Griff sorgt zum Beispiel für mehr Beschleunigung. Der große Vorteil: Jeder halbwegs fitte Fahrradmonteur kann den LFC reparieren.

Die Entwickler des Rollstuhls haben zwei Modelle vorgestellt. Eine Version ist für Entwicklungsländer gemacht und die andere für Länder der ersten Welt. Letzteres ist leichter, teurer und auch etwas windschnittiger. Wer das teure Modell (3000 US-Dollar) kauft, subventioniert gleichzeitig den Rollstuhl für Entwicklungsländer. Für jedes verkaufte 3000-Dollar-LFC werden drei Stück an Bedürftige in Entwicklungsländern verschenkt. [Casey Chan / Andreas Donath]

[Via Core77]

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  1. Rollstuhl der Zukunft? Solche Rollstühle waren nach dem Krieg Standard, die hatten sogar eine funktionierende Lenkung und Bremse an den Handgriffen. Das wird dann wohl die nächste patentierte „Zukunftsinnovation“ sein.

  2. „…für Länder der ersten Welt“

    dass ihr bei gizmodo nicht sonderlich gute redakteure seid ist schon bekannt, aber dass ihr nun auch diskriminierend werden müsst..

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