Nokias unglückliche Sauna-Leidenschaft

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Dass Nokia schon bessere Zeiten gesehen hat, ist ein offenes Geheimnis. Und nun berichtet die BBC auch noch feixend über eine Sauna, die sich Nokias Geschäftsführung in der Niederlassung in Simbabwe gegönnt hat.

Dabei geht es weniger um die Sauna, auch wenn das schon mächtig schräg ist. Es geht um Unternehmenskultur. Die Entscheidung für die Sauna in Simbabwe wirkt ähnlich seltsam wie das Festhalten an Symbian, dem qualitativen Zwerg unter den Smartphone-Betriebssystemen.

Ich verstehe ja, dass ein gemeinsamer Saunabesuch für Finnen durchaus zu geschäftlichen Verhandlungen gehören kann. von mir aus dürfen es auch luxuriöse Büros in Afghanistan sein. Aber ich fände es einfach besser, wenn Nokia gleichzeitig auch noch richtig erfolgreich wäre. Die Grenze zwischen „exzentrischer Milliardär“ und „vollkommen durchgeknallt“ ist eben fließend. Oder soll die Sauna etwa Nokias Angstschweiß angesichts von Android, Apple, RIM und HP kaschieren? [Brian Barrett / Tim Kaufmann]

[Via BBC]

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