Wird das Playbook auf den Android-Marktplatz zugreifen?

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Ein Gerücht macht die Runde: Wie "Bloomberg" berichtete, soll RIMs Tablet Blackberry Playbook auf den Android Marktplatz zugreifen können.

Die Basis dafür legt das verwendete Betriebssystem QNX, das wie Android den Posix-Standard unterstützt. Zusätzlich müsste RIM dann noch einen Zusatz wie eine virtuelle Maschine installieren, damit die Apps auch wirklich auf dem Tablet laufen. Die Krux: Die Apps würden aufgrund der Virtualisierung unter Umständen erheblich langsamer laufen als auf Android-Geräten.

Dennoch sollte RIM sich etwas überlegen, da die Anzahl an erhältlichen Apps bislang sehr mau ist. So wäre es tatsächlich besser, langsam laufende Android-Apps als gar keine zu haben. Vor allem Geschäftskunden, die auf den starken E-Mail-Dienst von RIM setzen, könnten davon profitieren.

Bleibt nur die Frage, ob Google damit überhaupt einverstanden ist. In der Vergangenheit war der Konzern äußerst wählerisch, wer Zugang zu seinem Marktplatz erhielt. Beispielsweise hat das Nook keinen Zugang zum Appstore erhalten, obwohl es technisch gesehen Android als Technikuntersatz hatte. [Chason Chen/Jens-Ekkehard Bernerth]

[Business Week]

Tags :
  1. „Die Apps würden aufgrund der Virtualisierung unter Umständen erheblich langsamer laufen als auf Android-Geräten.“

    Android Apps laufen in der Dalvik-VM, VM steht für „virtual Machine“. Warum sollten die Apps jetzt nochmal virtualisiert auf Android schneller sein als virtualisiert auf QNX?
    Da die Plattform darunter auch ARM/POSIX ist laufen auch die NDK Teile der Apps.

    Vielleicht solltet ihr euch einfach nen neuen Job suchen. Streich das Vielleicht.

    1. In der Quelle wird sogar ausdrücklich hervorgehoben, dass das ganze ohne Performanceverlust laufen wird. Schade, dass Gizmodo nicht mal mehr Übersetzungen hinbekommt.

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