[MWC] Kurztest: LG Optimus Pad hat alles, fühlt sich aber komisch an

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Auf dem Papier hat LGs Optimus Pad (in den USA: G-Slate) alles, was es braucht, um mich davon zu überzeugen, mir endlich ein Tablet zu kaufen. Android Honeycomb? Ja. Dual-Core Tegra 2? Ja. 3D-Kamera? Ja. Warum nur fühle ich mich jetzt, wo ich es ausprobiert habe, so leer?

Ok, die Software ist noch nicht ganz fertig und deswegen sollte man die Fehler (ein Absturz hier, ein Absturz da und sehr langsame App-Starts) nicht so ernst nehmen. Andere Kritikpunkte, namentlich die unbefriedigende Helligkeit und Schärfe des Displays, wird LG dem Optimus Pad wohl nicht mehr austreiben.

Auch wenn es mittlerweile rund 100 Tablets gibt (zugegeben, wir haben die Vaporware mitgezählt), so erleben Tablets gerade mal ihren ersten Frühling. Die Tablet-Version von Android ist gerade erst herausgekommen. Obwohl ich zu den Android-Jüngern der ersten Stunde gehöre, fühlt sie sich für mich zu sehr nach Handy und zu wenig nach Tablet an.

Anaglyphisches 3D ist ein ziemlich abgefahrenes Feature, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich es nutzen werde. Mir geht’s dabei nicht darum, dass mein 3D-Fernseher mit stereoskopischem 3D gefüttert werden will, denn ich habe gar keinen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, meine Home Videos mit rot-/türkisen Brillen zu gucken. Das macht man ein, zweimal wenn das Gerät noch neu ist, und dann nie wieder. LG verdient Achtung dafür, das erste 3D-Tablet herausgebracht zu haben, mehr nicht.

Die Größe ist cool. 10 Zoll sind nah am Laptop, aber 8,9 Zoll fühlen sich für mich genau richtig an. Auch die Hardware-Qualität und das Gewicht stimmen. Wenn es LG gelingt, das Optimus Pad für einen vertretbaren Preis auf den Markt zu werfen, dann sollte es alle die zufrieden stellen, die ihren Hunger nach einem Android-Tablet gar nicht mehr zügeln können. Mehr aber auch nicht. Wollen wir hoffen, dass der dieser Tage kursierende Preis von 999 Euro sich nicht bewahrheitet. [Tim Kaufmann]

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  1. Dem teil mit dem coolen und mutigen, aber im endeffekt nur als kleines kaufagument gutem 3d-effekt stimme ich komplett zu. Ausserdem gut finde ich das das tablet nicht immer mit dem ipad verglichen wird, was oft stört und nicht dabei hilft irgendetwas nachvollziehen zu können. Doch will ich mal den schritt wagen und sagen: bei dem ipad wurde doch nur das handy os rüberpotioniert und angepasst, also wenn man sich auf diesem gerät nicht heimisch fühlt, wie denn auf jedem anderen android oder ipad? Also würde ich den kritikpunkt ehr auf android beziehen.

  2. Kann es sein dass die gizmodo Redaktuere absolute Iphone Fanboys sind? Das würde erklären warum immer alles so runter gemacht wird was nicht apple ist…

    1. Genau das ist mir auch schon aufgefallen. Wahrscheinlich schreibt Steve Jobs persönlich diese ganzen Artikel. Ich habe so das Gefühl, das apple langsam seine position verliert, zum ersten mal gibt es smartphones mit besseren Prozessoren, mehr RAM und vorallem einem besseren Betriebssystem (android). Ich bin echt enttäuscht von apple, aber eine Möglichkeit währe, den 1-jahres-zyklus zu brechen und zb. Alle 4 monate ein neues iphone rausbringen. Die technik entwickelt sich einfach viel zu schnell um jedes jahr nur ein handy herrauszubringen.

    2. Absolute Apple-Fanboys?
      alles runtermachen was nicht apple ist?

      Ich meine OK die meisten „News“ sind weder redaktionell oberste Klasse weder sind oftmals Infos nicht ordentlich recherschiert…..

      ABER dieser Artikel ist doch gut geschrieben ^^
      Es wird vom ersten Einblick dieses Tablets berichtet……….

      Runtergemacht weil Programmabstürze? -> frisches OS
      Runtergemacht weil 3D nur einmal benutzen würde? -> ich bitte dich rennst du den ganzen tach mit Brille rum? *facepalm*
      Runtergemacht weil iPhone-Fanboy? -> Obwohl ich zu den Android-Jüngern der ersten Stunde gehöre,….

      du siehst also das in diesem Artikel warscheinlich mehr Überlegung steckt als in deinem Kinderkommentar

      tztztz -> nur weil man sich nicht mit der Firmenpolitik oder dem elitären Verhalten mancher Apfelkonsumenten identifizieren möchte muss man nicht gleich Jedem Menschen mitteilen (subtext zählt auch) das man sich gegen einen Apfel entscheiden würde

      Fazit: Schaf -> *Kindergarten*

    1. Sind wir schon so weit, dass wir Computer als beseelt ansehen müssen? Was anderes als Menschen als beseelt anzusehen, machen eigentlich nur Kinder mit Puppen o.ä.

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