Nokias CEO besitzt 174.000 Microsoft-Aktien – und keine von Nokia

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Als Nokias neuer CEO Stephen Elop vor ein paar Monaten von Microsoft zu den Finnen wechselte, hatte er mehr als nur ein paar frische Ideen im Gepäck. Ihm gehörten 200.000 Microsoft-Aktien, von denen er immer noch die Mehrzahl besitzt.

Warum ist das erwähnenswert? Weil Nokia und Microsoft Wettbewerber waren, aber noch mehr, weil sie seit neuestem miteinander kooperieren. Was auf den ersten Blick wie ein Interessenskonflikt aussieht, könnte sich aber rasch aufklären.

Laut Nokia hätte der Verkauf größerer Mengen von Aktien Elop in die Gefahr gebracht, des Insider-Handels beschuldigt zu werden, da beide Firmen bereits miteinander über die Nutzung von Windows Phone 7 auf Nokia-Handys verhandelten. Außerdem hat Elop eine Option auf den Kauf von 500.000 Nokia-Aktien, die er bislang noch nicht ausgeübt hat. Bedenkt man, wie tief die Nokia-Aktien nach Bekanntwerden des Windows-Phone-7-Vertrags fielen, könnte nun ein guter Zeitpunkt dafür sein. [Brian Barrett / Tim Kaufmann]

[Via Monsters and Critics, Sarah Ohrvall]

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  1. ja ich denke auch, dass sich das bald ändern wird. bei dieser Kursentwicklung ist es nur noch eine Frage der Zeit … tritt es allerdings nicht ein, wäre das ein sehr schlechtes Zeichen.

  2. da sieht man mal wieder das manche keine ahnung haben, wenn sie artikel schreiben.
    Optionen kann er kaufen wann er will, da diese zu einem bestimmten wert gekauft werden müssen.
    Dieser wert wird festgelegt, wenn die optionen zur verfügung gestellt werden und der wert befindet sich meist über dem damaligen aktienstand.
    Dh der derzeitige aktienstand interessiert nicht. egal wie niedirg der wert jetzt ist, er müsste den damals festgelegten wert dafür zahlen.

    das wiederum heisst.
    es ist für ihn erst sinnvoll die optionen zu kaufen, wenn der wert der aktien über den damals festgelegten kaufwert ist.

    warum das ganze?
    soll ja als anreiz dienen

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