Ausrüstung für Profifotografen in Krisengebieten

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Für gute Bilder braucht man keine besonders gute Ausrüstung, sondern einen guten Fotografen. Aber es ist schon beeindruckend, was der Korrespondent der New York Times nach Ägypten mitnahm, um die Revolution auf dem Tahrir-Platz zu dokumentieren.

Stephen Farrell ist Korrespondent der New York Times. Für seine Aufnahmen auf dem Tahrir-Platz in Kairo schnürte er ein ganz spezielles Technikpaket, um ohne allzugroße Gefahr für sich und seine Ausrüstung gute Bilder zu machen.

Sein Equipment bestand aus folgenden Kameras:

Sanyo Xacti
JVC GY-HM100U
Panasonic LX-3

Die Technik stopfte er in einen schwarzen Müllbeutel. So tarnte er seine Ausrüstung und machte sich möglichst uninteressant. Alles was nach „Journalist“ aussah, blieb zu Hause. Keine Mikros, keine Blitze, keine Stative und vor allem keine Spiegelreflexkamera.

Dafür sind aber drei oder vier Handys (Diebstahlgefahr), Satellitentelefone (wegen der zeitweiligen Internetabschaltung) und tonnenweise Speicherkarten und Festplatten im Paket enthalten.

Vermutlich wird es in ein paar Jahren gar nicht mehr notwendig sein, soviel Technik mitzuführen. Da könnte ein Kamerahandy schon ausreichen. Bald werden diese Geräte sogar Videos in Full-HD aufnehmen können. Auch wenn die Qualität am Anfang noch mies sein wird – das wird sich spätestens in der zweiten und dritten Generation ändern. [Matt Buchanan / Andreas Donath]

[Via Lens]

[Bild: Stephen Farrell/NYT]

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