E-Auto schafft 3.000 Meilen mit Strom für 10 Euro

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Dieser windschnittige Roadster hört auf den Namen Wind Explorer. Das in Deutschland hergestellte E-Auto hat gerade Australien durchquert und auf seiner achtzehntägigen Reise Strom im Gegenwert von gerade einmal zehn Euro verbraucht.

Die Energieversorgung beruht auf zwei Komponenten. Es gibt einen E-Motor, dessen Akku über das Stromnetz oder eine portable Wind-Turbine aufgeladen wird und ein Kite, welches das Auto ziehen kann. Die Turbine besteht aus einem sechs Meter hohen, teleskopischen Mast, der sich binnen einer halben Stunde aufstellen lässt. Das ist zwar nicht komfortabel, aber zumindest eine kreative Lösung für die Zeit nach dem Öl. [Gary Cutlack / Tim Kaufmann]

[Via Wind Explorer, Like Cool]

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  1. Ich weiß, Filme schaut ihr nur im O-Ton (weil da die Witze besser rüber kommen), ihr frühstückt schon lange keine Stullen mehr, sondern Bagels – und Euren Kaffee (dabbel size, bitte!) holt ihr bei Starbucks und trinkt ihn unterwegs.

    Aber ICH habe keine Ahnung, wie weit 3000 Meilen sind. Und wenn ihr doch schon von Meilen schreibt, warum dann von Euro und nicht von Dollar?

  2. solange batterien nicht innerhalb von ein paar minuten geladen werden können (woran anscheinend gearbeitet wird, hat wohl mit der molekülstellung etc zu tun) ist das thema elektroauto uninteressant.
    sobald das möglich und die versorgung gewährleistet ist, werden elektroautos interessant.
    leider gottes hört man immer weniger von wasserstoffautos (zumindestens auf den bekannteren blogs). ich habe vor 2 jahren einen bericht gelesen, dass wir nur etwa 60 qkm der sahara mit solarpanels, um genug strom zu erzeugen um genug wasserstoff für alle deutschen autos zu erzeugen.

    1. Die Sahara ist aber nicht in Deutschland :D das bedeutet einen großen Verlust über die Strecke. Oder willst du den Strom in Afrika verkaufen um ihn hier von den unseren „umweltfreundlichen“ Energiekonzernen wieder zu kaufen? Das hätts dann iwie auch nich gebracht. Hätten die Afrikaner die gleiche Technologie wäre das bestimmt ne tolle Lösung. Nur leider gibt es da nich so viele Autos u.o. Entwickler für Wasserstoffautos :P

    2. Oh man.. genau für Deutschland wäre dann genug Wasserstoff da.. sehr schön.. und der Rest???

      Also das Problem bei Wasserstoff ist die Gewinnung des Wasserstoff, die zur Zeit noch zu viel Energie benötigt, um effizient zu sein. Der Verlust bei der Umwandlung der elektrischen Energie in Wasserstoff und wieder zurück in elektrische Energie oder Bewegungsenergie beim Verbrennungsprozess ist zu hoch und unwirtschaftlich. Die 60 km² können viel mehr Elektrofahrzeuge antreiben als Wasserstofffahrzeuge.

      Es gibt keine wirkliche Alternative zu Elektrofahrzeugen, da der Wirkungsgrad dieser Technik viel höher ist als der von Verbrennungsmotoren. Und das Problem des Ladens ist auch nicht wirklich ein Problem, da gibt es Ideen für Wechselakkus etc.. außerdem brauchen die meisten Fahrzeuge lediglich so viel Energie, um 80 kg Lebendfleisch zum arbeiten und zurück zu befördern. Wenn man dafür keine 1,5 t Stahl und Kunststoff durch die Gegend fahren würde, wäre das alles kein Thema mehr! Aber nein, ein Elektroauto wird ja erst gekauft, wenn es genau so groß und schwer ist wie die Prestigekarre, die vor der Tür steht.

      Es wird nur einfach nicht genug Druck seitens der Politik ausgeübt! Die schafft es ja seit Jahren nicht einmal, einen verbindlichen Standard für Handyladegeräte (ohne Ausnahmeregelungen), Roaminggebühren oder die Energiepreisregulierung in den Griff zu bekommen.

      Aber wenn dann Kommentare in der Art kommen „Wir machen in der Wüste Strom und fahren den als Wasserstoff mit dem Schiff hier rüber nach Deutschland..“ fragt man sich, ob es denn so schwer sein kann, komplexer zu denken.

      Das ist langsam alles lächerlich…

      1. das mit den 60 qkm in der sahara sollte vorallem verdeutlichen, wie wenig eigentlich getan werden müsste, da die sahara 90 miliionen qkm besitzt.
        ich gebe dir recht, dass die form ds gewicht etc von autos auf längere zeit nicht mehr tragbar ist.
        UND du kannst mich mal gern haben, Pesi.

        1. Elektroutos sind Schmu!

          Nur weil sie keine Abgase produzieren, heißt das nicht, dass sie umweltfreundlich sind.
          Zum einen ist da der sehr hohen Kupfer-, Kobalt, Seltenen Erde,… Bedarf. Die Gewinnung in hauptsächlich armen Ländern führt dazu, dass sich die Leute dort dann noch mehr kaputt machen dürfen für unseren Wohlstand. Außerdem dürfte die Gewinnung wohl kaum umweltfreundlich ablaufen.

          Die notwendige Stromerzeugung wird dann wohl mit umweltfreundlichen Solarzellen bewerkstelligt. Dazu empfehle ich folgenden Link:
          http://de.wikipedia.org/wiki/Solarzelle#Umweltschutz

          Noch Fragen? Ich empfehle übrigens zu Fuß zu laufen oder mit dem Rad zu fahren… obwohl die Schuhsohlen und die Reifen werden übrigens in… lassen wir das!!

  3. Scheint eine Unart auf den News-Seiten zu werden.
    Nur noch Bilder in Briefmarkengröße,
    die sich nicht vergrößern lassen. Furchtbar!!!

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